Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Zug für barrierefreien Umbau des Bahnhofs Parsberg noch nicht abgefahren

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute ein Bundesprogramm für attraktivere Bahnhöfe vorstellt. Alle Maßnahmen zusammen ergeben eine Investition von mehr als 5 Milliarden Euro in mehr als 3.000 Bahnhöfe. Der Bahnhof Parsberg steht zwar, obwohl von Bayern angemeldet, nicht auf der vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten Liste der mittelgroßen Bahnhöfe, die zeitnah mit diesem Programm barrierefrei ertüchtigt werden sollen. Auf der heute vorgestellten Liste für den barrierefreien Umbau mittelgroßer Bahnhöfen stehen 50 Projekte in 15 Bundesländern - aus Bayern aber keines. Der Hintergrund ist, dass der Freistaat Bayern sich als einziges von 16 Bundesländern noch nicht entschieden hat, welche mittelgroßen Bahnhöfe im Einvernehmen mit der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium nun tatsächlich barrierefrei gestaltet werden sollen. Bundestagsabgeordneter Alois Karl hatte sich zusammen mit Staatsminister Albert Füracker und Bürgermeister Josef Bauer erfolgreich eingesetzt, dass der Bahnhof Parsberg für die höchste Prioritätenkategorie in Berlin angemeldet wurde. Allerdings sind aus Bayern insgesamt 12 Bahnhöfe für die höchste Prioritätenkategorie angemeldet worden. Die auf Bayern entfallenden Mittel aus dem Investitionsprogramm des Bundes von 142 Millionen Euro in dieser Kategorie werden aber nur für die Ertüchtigung von voraussichtlich 3 Bahnhöfen ausreichen.

Alois Karl ist zuversichtlich, dass der Zug für die Ertüchtigung des Bahnhofes Parsberg noch nicht abgefahren ist. Jetzt muss zunächst eine Auswahl des Freistaats unter den angemeldeten bayerischen Bahnhöfen getroffen werden, die den Umbau am unnötigsten haben. Dann muss eine Schlussabstimmung mit dem Bund und der Bahn getroffen werden. "Ich werde", betont Alois Karl, "alle meine Möglichkeiten ausschöpfen, um den Bahnhof Parsberg in dem Konzept von Verkehrsminister Andreas Scheuer unterzubringen und ihn noch attraktiver für die Bahnreisenden zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass die guten Argumente Gehör finden, die ich zusammen mit Staatsminister Albert Füracker und Bürgermeister Josef Bauer einbringe. "