Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Staatssekretär Thomas Silberhorn ist Gastredner beim Dorffest der Feuerwehr Engelsberg

Zusammen mit Helmut Jawurek, der Thomas Silberhorn noch aus gemeinsamen JU-Zeiten kennt, war es Bundestagsabgeordnetem Alois Karl gelungen, den parlamentarischen Staatssekretär im Bundes-Verteidigungsministerium als Gastredner beim Dorffest der Feuerwehr Engelsberg zu gewinnen.

Weil es in dem Dorf in der Gemeinde Lauterhofen keine Kirchweih gibt, erzählte FFW-Vorsitzender Ewald Meyer, organisiere die 105 Jahre alte Feuerwehr seit vier Jahrzehnten die Festivität.

Er freue sich, sagte Alois Karl, mit Thomas Silberhorn einen Politiker mit Gewicht geholt zu haben „Die Engelsberger haben das verdient“.

Er stellte Silberhorn als den Mann vor, der zusammen mit Entwicklungsminister Gerd Müller in der letzten Legislaturperiode den Marschall-Plan für Afrika entwickelt hatte. Die absolute Notwendigkeit, Afrika wirtschaftlich auf die Füße zu helfen, sei die wichtigste Aufgabe Europas in den nächsten Jahrzehnten, betonte Silberhorn. Nur so könne der Druck von diesem Kontinent genommen werden, der bald die Zwei-Milliarden-Grenze an Einwohnern überschreiten werde. Da stimmt Alois Karl als Mitglied im Haushaltsausschuss unbedingt zu.

Ewald Meyer begrüßte auch weitere politische Weggefährten Silberhorns, Europa-Abgeordneten Albert Dess und den Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Tschechien, der Slowakei und Ungarn, Martin Kastler.

Selbstverständlich waren auch Landrat Willibald Gailler, Lauterhofens Bürgermeister Ludwig Lang und CSU-Ortsvorsitzender Stefan Kölbl gekommen.

In einem kurzen Grußwort hatte Alois Karl seinen Heimatlandkreis vorgestellt. Der habe es vom Armenhaus in die erste Liga geschafft. Das sei auch mit ein Verdienst der CSU-geführten Staatsregierung. Das griff Thomas Silberhorn gerne auf und hob die wirtschaftliche Potenz des ganzen Landes hervor, die auf dem Können seiner Menschen aufgebaut sei. Darauf müsse Deutschland stolz sein und das gelte es zu bewahren.

Der Wirbel der letzten Wochen in Berlin gefiel ihm gar nicht. Er riet seinen Zuhörern sich nicht von dem beeindrucken zu lassen, was die „Berliner Blase“ so alles produziere. Was in Talkshows geredet und in den sozialen Netzwerken verbreitet werde, habe wenig mit der alltäglichen Arbeit der Abgeordneten zu tun. Die seien Paralleluniversen.

Dann setzte er zu einem feurigen Parforce-Ritt durch fast sämtliche politische Bereiche an. Er streifte den Arbeitsmarkt, forderte unter Applaus Anerkennung für Handwerk und Landwirte, sprach sich für Investitionen in die Bildung aus, dankte der „Blaulicht-Familie“ beim Thema Sicherheit und geizte auch nicht mit persönlichen Erfahrungen, die er als Vater und Erzieher von zwei Buben mit den neuen Medien gesammelt hat.