Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Moritz Sippl nimmt am Austauschprogramm mit dem US-Kongress teil

Der 15-jährige Moritz Sippl aus Velburg wagt es. Als einer der Jüngsten jemals tritt er am 15. August die Reise in die Vereinigten Staaten an, wo auf ihn ein einjähriges Stipendium wartet, das ihm Bundestagsabgeordneter Alois Karl vermittelt hat.

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) von Deutschem Bundestag und US-Kongress haben Schüler und junge Berufstätige die einmalige Gelegenheit Land und Leute kennen zu lernen und viele neue Erfahrungen zu machen. Und, wie Alois Karl und Velburgs Bürgermeister Bernhard Kraus bei der Verabschiedung in Anwesenheit der Eltern Reinhard und Manuela Sippl im Rathaus der Stadt betonten, Junior-Botschafter für ihr Heimatland zu sein.

Moritz Sippl hat in der Edith-Stein-Realschule in Parsberg von dem Programm erfahren. Zunächst sei er sich nicht recht sicher gewesen, ob er sich trauen sollte, aber sein Klassenlehrer Stephan Bukow habe ihn ermuntert. Bei den Eltern, vor allem bei der Mutter, sei etwas mehr Überzeugungsarbeit nötig gewesen.

Es freue ihn sehr, dass er das Rennen gemacht habe, obwohl sich auch Gymnasiasten um das Stipendium beworben hatten. Tatsächlich hatte es sich Alois Karl wie immer nicht leicht gemacht und in eingehenden Gesprächen nach dem oder der geeignetsten Kandidaten/Kandidatin gesucht. Dabei komme es nicht nur auf die schulischen Leistungen an sondern auch auf das soziale und/oder gesellschaftliche Engagement. Erst vor kurzem durfte er die Stipendiatinnen Christina Niebler aus Lauterhofen und Anna Freihart aus Ittelhofen wieder zuhause begrüßen und zufrieden feststellen, dass er bei der Auswahl der zwei jungen Frauen einen sehr guten Griff getan hat. Beide sehen in dem USA-Aufenthalt eine wichtige und positive Erfahrung in ihrem bisherigen Leben, die sie nicht missen möchten.

Moritz Sippl wird über Chicago zu seinen Gasteltern reisen. Dort trifft er auf einen weiteren Gastschüler aus der Ukraine. Er hofft, dass die 19 Jahre alte Tochter des Hauses, die noch in der Nähe der Eltern wohnt, ihn und den Ukrainer in den ersten Tagen im fremden Land an die Hand nimmt.

Derzeit laufen die Bewerbungen für ein PPP-Stipendium für 2020/21. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler, die zwischen 1. August 2002 und 31. Juli 2005 geboren sind und ihre Schulausbildung zum 31. Juli 2020 nicht beendet haben.

Junge Berufstätige und Auszubildende, die für ein Jahr College und Praktikum in die USA möchten, müssen nach dem 31. Juli 1995 geboren sein und zum Stichtag 31. Juli 2020 ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Grundkenntnisse in Englischer Sprache sind stets Voraussetzung.

Bewerbungsschluss ist der 13. September 2019. Das nötige Formular ist unter bundestag.de/ppp herunter zu laden.