Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: Kloster Plankstetten erhält Förderung

"Die Benediktiner-Abtei Plankstetten übt  eine herausgehobene Wirkung  weit über Bayern hinaus aus", betont  Bundestagsabgeordneter Alois Karl. Deshalb habe der Bund sich bereits mit fünf Millionen Euro an der Generalsanierung des Klosters engagiert.  Alois Karl ist überzeugt, dass die hohen Ausgaben gerechtfertigt sind, weil so ein kulturhistorischer Schatz für künftige Generationen erhalten wird. Zumal ein Großteil der dafür nötigen Mittel in Handwerksbetriebe der Region fließt.

Nun wird sich der Bund nochmals, mit 1,5 Millionen Euro, verteilt auf zwei Jahre, an der Sanierung des Ensembles beteiligen und die noch vorhandene Finanzierungslücke schließen Diese gute Nachricht überbrachte MdB Alois Karl Abt Beda Sonnefeld. Der hatte sich erneut an den Abgeordneten gewandt, weil unerwartete Probleme aufgetaucht sind, die beim aktuellen Bauabschnitt Mehrkosten  von 4,65 Millionen Euro verursachen. Bei einem gemeinsamen Besuch mit MdB Patricia Lips in der Benediktiner-Abtei wurde die Bitte vorgetragen.  Lips ist Berichterstatterin  für Kultur und Medien und so auch zuständig für die Bezuschussung derartiger Projekte.
Schuld an der Misere  ist die inzwischen abgerissene Turnhalle, die  in den 1960er Jahren unvorsichtig in den Hang hinein gebaut wurde. Das hat diesen  destabilisiert. Der Hang oberhalb  rutscht jeden Tag einen Millimeter in Richtung des Klosters. Das erfordert zusätzliche Sicherungs-Maßnahmen. Die boomende Baukonjunktur, und damit steigende Preise, tun das ihrige dazu. 

 Vor 20 Jahren hatten die Mönche damit begonnen, die denkmalgeschützte Klosteranlage zu sichern und für zeitgemäße Anforderungen fit zu machen. Nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Bauabschnitten, die das ehemalige Brauhaus und das Wirtschaftsgebäude sowie Konvent-Trakt betrafen, sollen nun der West- und Nordflügel des Gästehauses sowie das Abt- Maurus-Haus saniert werden.

In diesem Bauabschnitt wird, wie schon ausführlich berichtet,  im Erdgeschoss ein Technikgeschoss angebaut,  das durch seine Betonausführung Teil der Hangsicherung ist. Damit werden die bisher durchfeuchteten hangseitigen Außenmauern zu trockenen Innenwänden.

So würde die historische und denkmalgeschützte Bausubstanz geschont und könne künftig höherwertig genutzt werden. Dieses Konzept wird vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege befürwortet.

Die Kostenberechnung aus dem Jahr 2017 sei leider überholt.
Patricia Lips und er hätten sich, betonte Alois Karl,  gern und mit Überzeugung für eine Unterstützung durch den Bund eingesetzt. Schließlich sei bei einem historischen Gebäude immer mit solchen negativen Überraschungen zu rechnen. Und auch die Baupreisentwicklung könne man schlecht dem Kloster anlasten.