Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: Kloster Michelfeld erhält Fördermittel für Sanierung

Im kommenden Jahr will die Regens Wagner Stiftung den ersten von vier Bauabschnitten der Modernisierung des Klosters Michelfeld in Angriff nehmen. 2019 jährt sich auch die Gründung des Klosters zum 900. Mal.

Bundestagsabgeordneter Alois Karl ist sehr zufrieden, dass sich sein Einsatz gelohnt hat und der Bund im nächsten Jahr 270000 Euro zur Sanierung des historischen Ensembles im Stadtgebiet von Auerbach zuschießen wird. Sehr dienlich war unlängst sein Besuch vor Ort, zu dem er seine Kollegin MdB Patricia Lips mitgebracht hatte, die im Haushaltsausschuss in Berlin für die Vergabe von Mitteln im Bereich Kultur und Medien zuständig ist.
2017 war Alois Karl zusammen mit dem Bayerischen Generalkonservator Mathias Pfeil nach Michelfeld gekommen. Im Anschluss hatte Pfeil schriftlich bestätigt, dass es sich bei dem von Benediktinern gegründeten Klosteranlage um ein Denkmal von nationaler Bedeutung handelt.

Auflagen des Brandschutzes haben, so die Vertreter von Regens Wagner dazu geführt, dass Teile der Klostergebäude nicht mehr genutzt werden konnten. Zwar sei es gelungen, durch kurzfristige Maßnahmen in Millionenhöhe Abhilfe zu schaffen. Dennoch sei klar, dass man um eine umfassende Modernisierung nicht mehr herum komme, wenn die Klosteranlage zeitgemäß genutzt werden soll. Heutzutage könne man die zu betreuenden Bewohner nicht mehr ​in großen Räumen unterbringen, sondern setze auf abgrenzbare Wohneinheiten.
Ein Neubau auf grüner Wiese wäre billiger gekommen, doch Regens Wagner sei sich seiner Verantwortung für die historische Anlage bewusst.
Nach der Modernisierung sollen die Kloster-Gebäude nicht nur Wohnräume für Behinderte bieten, sondern auch für ambulante Angebote und die breite Öffentlichkeit nutzbar sein. Zudem soll hier die zentrale Verbindungsstelle für alle Angebote von Regens Wagner in der Region eingerichtet werden.

Der Baubeginn des 1. Bauabschnitts ist für 2019/2020 geplant. Sowohl der Freistaat Bayern, der Bezirk Oberpfalz, die Stadt Auerbach und weitere Geber haben ihre Unterstützung zugesichert. Nun trägt auch der Bund seinen Teil bei, indem er den denkmalschützerischen Mehraufwand finanziell unterfüttert.