Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: Erklärung zur Bundestagswahl 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 2005 vertrete ich als Direktabgeordneter unseren Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt im Deutschen Bundestag.

Es hat mir stets große Freude gemacht, mich mit Nachdruck und aller Kraft für die Gestaltung unserer Heimat einzusetzen.
Dabei war es mir stets wichtig, dass ich im gesamten Wahlkreis auch immer vor Ort präsent war. Hierfür war ich zu Lande, zu Wasser und zu Luft Hunderttausende von Kilometern in unserem Wahlkreis unterwegs.
Diese Präsenz galt für CSU-Veranstaltungen, Terminen mit Landräten, Oberbürgermeistern, Bürgermeister, Kreis-, Stadt-, Markt- und Gemeinderäten, Fachgespräche mit Behörden, Firmenbesuche ebenso, wie für Feste, Theater, Konzerte oder dem Dialog mit den "einfachen" Bürgern.
Bei mehr als 10.000 Terminen habe ich viele interessante Bürger getroffen, viel Neues erfahren und habe auch viel Überzeugungsarbeit geleistet.
Ich konnte viel Positives für die Menschen, Unternehmen und Landkreise, Städte und Gemeinden unseres Wahlkreises bewegen. Bei manchen Angelegenheiten sind wir noch nicht am Ziel angelangt, häufig jedoch auf einen guten Weg.
Zudem durfte ich viele schöne Orte kennenlernen, die unsere Heimat ebenso bereichern, wie die vielfältigen Aktivitäten der Menschen, der Kirchen, der (Hilfs-)Organisationen und Vereine.

Ich habe zugleich im Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages mit dazu beigetragen, dass 2014 erstmals seit 1969 ein Bundeshaushalt wieder ohne neue Schulden ausgekommen ist. Bis 2019 sind wir dann jedes Jahr ohne neue Schulden ausgekommen und haben uns so die finanziellen Spielräume erarbeitet, die wir jetzt zur Überwindung der durch die Corona-Pandemie bedingten Krise einsetzen. Besondere Schwerpunkte waren die Etats des Bundesaußenministers und des Bundesgesundheitsministers, die ich besonders intensiv betreut habe.

Daneben war ich in der Vergangenheit auch im Innenausschuss, im Europaausschuss, im Menschenrechtsausschuss und im Petitionsausschuss aktiv. Als Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU habe ich daran mitgewirkt, dass wir die Landkreise, Städte und Gemeinden von 2010 bis 2020 um mehr als 200 Milliarden Euro entlastet haben und nun mit den Nachtragshaushalten weitere direkte Hilfen und Entlastungen der kommunalen Familie von zusätzlich über 50 Milliarden Euro des Bundes einsetzen können.

Nach nunmehr 43 Jahren in öffentlichen Wahlämtern habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschieden, dass ich mich nicht erneut für das Direktmandat in unserem Wahlkreis bewerben will.
Dies habe ich gestern den Mitgliedern der CSU-Bundeswahlkreiskonferenz in Kastl mitgeteilt.
Ich will damit den Verantwortlichen in der CSU die Chance eröffnen, die Sommerzeit zu nutzen, um einen oder mehrere geeigneten CSU-Kandidaten bzw. CSU-Kandidatinnen für das Direktmandat zu finden.
Das letzte Wort werden hier dann die Delegierten für die Bundeswahlkreisversammlung haben.
Gerne unterstütze ich unsere Kandidaten (direkt und CSU-Liste) und unsere CSU im bevorstehenden Bundestagswahlkampf, wenn dies gewünscht wird.

Sie und die Bürger können zugleich darauf vertrauen, dass ich bis zur Bundestagswahl 2021 weiterhin mit großem Engagement unsere Heimat in Berlin vertreten werde und auch vor Ort präsent sein werde.

Dafür bitte ich auch weiterhin um Ihre Unterstützung und freue mich zugleich auf weitere 13 Monate der guten politischen Zusammenarbeit für unseren Wahlkreis.


Ihr


Alois K a r l, MdB
Wahlkreisabgeordneter für
Amberg-Sulzbach-Neumarkt