Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: CSU kämpft geschlossen für mehr Sicherheit durch Druckknopfampel in Hirschau

Von einer „konzertierten Aktion“ sprach Bundestagsabgeordneter Alois Karl, die in Hirschau, vor den Toren der Amberger Kaolinwerke (AKW) für mehr Sicherheit für Fußgänger beim Überqueren de B 14 bringen werde. Die nicht ganz billige Lösung ist eine Druckknopfampel.

Aus rechtlichen Gründen hatte der Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) in diesem Bereich zurück gebaut werden müssen. Vor allem Kinder, erläuterte Christian Luber von der Unteren Verkehrsbehörde am Staatlichen Landratsamt Amberg-Sulzbach falle es schwer, den überlebenswichtigen Blick-Kontakt mit dem Autofahrer aufzunehmen. Zudem war der Zebrastreifen an einer Stelle angelegt, die nicht unbedingt einladend war, ihn auch zu benutzen. Dennoch hatte der Rückbau für viel Unmut bei den Anwohnern und den Beschäftigten der AKW gesorgt. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Otto Hieber, hatte deshalb auf eine bessere Lösung gedrängt.

„Wir haben alle an einem Strang gezogen“ , betonte Alois Karl. Der Bund stehe für die Bundesstraße in der Verantwortung. Deshalb habe er zusammen mit Landrat Richard Reisinger angeschoben, ebenso die Hirschauer Kommunalpolitik und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz.

Vor Ort erläuterten nun Henner Wasmuth, der Chef des Staatlichen Bauamts Amberg und sein Mitarbeiter Stefan Noll, wie die Druckknopf-Ampelanlage aussehen könnte. Sie soll sinnvollerweise direkt bei der Bushaltestelle und der Werksausfahrt installiert werden. Eine aus einem Wohngebiet einmündende Ortsstraße bekommt einen Rotlicht-Signalgeber. Auch die Fahrer der Lkw, die das Werksgelände verlassen wollen, werden per Rotlicht darauf hingewiesen, wenn die Fußgängerampel auf Grün steht und sie nicht nach rechts abbiegen dürfen.

Das Vorhaben bedeutet einen erheblichen finanziellen Aufwand. Kosten und Fertigstellungsdatum können aber noch nicht benannt werden. Erst muss untersucht werden, welche Versorgungs-Leitungen sich unter der Bundesstraße verbergen. „Und dann wird es nicht einfach sein“, gab Henner Wasmuth zu bedenken, "bei der derzeitigen Hochkonjunktur eine Baufirma zu finden, die sich für so einen verhältnismäßig kleinen Auftrag interessiert.“