Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: Ausstattung des THW Neumarkt weiter verbessert

Wie hoffen auf das Beste und wollen auf das Schlimmste vorbereitet sein“, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl bei der Übergabe eines nagelneuen Lkw der 18-Tonnen-Klasse an die Ortsgruppe Neumarkt des Technischen Hilfswerks (THW). In diesem Sinn seien die 150 000 Euro für das Fahrzeug und weitere 150000 Euro für die variable Ausrüstung gut angelegtes Geld.

THW-Ortsbeauftragter Benedikt Aurbach, Schirrmeister Alexander Kratzer und Aurbachs Stellvertreter Felix Paris erläuterten kurz die Funktionen des vielseitig einsatzfähigen Fahrzeugs, das hinter dem Führerhaus die Standard-Ausrüstung für Notfälle wie Motorsägen und allerlei Werkzeug mit sich führt. Die Ladefläche kann im Einsatz gegen die Corona-Pandemie für Transporte genutzt oder mit Rollcontainern bestückt werden, um etwa bei Sturmschäden oder Hochwasser schnell und gezielt helfen zu können.

Die Mittel für die Ausrüstung der Hilfsdienstes, der in der jüngeren Vergangenheit in Tunesien und Mozambique wertvolle Arbeit leistete werden vom Bund bereit gestellt. Für ihn als Haushaltspolitiker sei es, so Alois Karl, selbstverständlich, sich für das THW im allgemeinen und die Ortsgruppen in seinem Stimmbezirk im Besonderen einzusetzen. 2015 wurde in Neumarkt für 300 000 Euro eine neue Fahrzeughalle gebaut, ein Jahr darauf bekam die Ortsgruppe ein neues Fahrzeug für 250 000 Euro und erst im letzten Jahr kam noch ein Lkw für 90 000 Euro zum Fuhrpark hinzu.

Seit mehr als einem Jahr ist das THW Neumarkt im Corona-Dauereinsatz. Dazu wurde von den Führungskräften ein eigenes Ausbildungskonzept entwickelt und im Februar mit 30 Einsatzkräften getestet. Jedes Modul besteht aus zwölf Helfern. Sie starten jeweils 30 Minuten versetzt, um in den kritischen Bereichen des Stützpunkts genügend Abstand sicherstellen zu können.

Derzeit sind beim THW Neumarkt 50 aktive Mitglieder ehrenamtlich im Einsatz. Die Altersstruktur ist weit gespannt, der Anteil der weiblichen Kräfte nehme, so Benedikt Aurbach, ständig zu.