Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl gratuliert Hubert Bösl zu 95. Geburtstag

Hubert Bösl, der in den schwierigen Umbruchzeiten der Gebietsreform 1972 die Leitung der Kämmerei der Stadt Neumarkt übernommen hatte, feierte in seinem Haus in der Schopperstraße den 95. Geburtstag. Bundestagsabgeordneter Alois Karl ließ es sich nicht nehmen, beim langjährigen Weggefährten aus seiner Zeit als  Rechtsrat der Stadt vorbei zu schauen und ein bisschen über gemeinsam Erlebtes zu plaudern.

Der Jubilar wurde 1924 in der Beckenmühle in der damaligen Gemeinde Mühlen geboren. Nach dem Krieg war er einer der ersten, die bei der Stadt Neumarkt eine Verwaltungslaufbahn einschlugen. Zunächst im mittleren Dienst, später im gehobenen. Nach etlichen Jahren im Standesamt trat er 1972 die Nachfolge von Hubert Wagner als Kämmerer an. Bei den mitunter schwierigen Verhandlungen zur Eingemeindung der heutigen Ortsteile war er mit federführend beteiligt. Die Stadt wuchs damals um 50 Prozent von 18000 auf 27000 Einwohner. Das sei eine Herausforderung gewesen. „Wir sind mit Schulden von fünf Millionen Mark gestartet“ erinnert sich Bösl. " Meinem Nachfolger habe ich 85 Millionen Mark Rücklagen übergeben.“ Das war 1989, als er als Oberamtsrat in Pension ging.

Die Leidenschaft des Jubilars war die Jagd. 60 Jahre frönte er diesem Hobby. Sein Revier waren Wälder und Fluren um Mühlen. So sah er sich auch aufmerksam die Fotos an, die Alois Karl vom gemeinsamen Urlaub mit Ehefrau Hildegard in Südafrika mitgebracht hatte. Bilder von lebenden Löwen und Elefanten. Das freute Hubert Bösl, der, betonte er ausdrücklich, nie den Hang zur Großwildjagd verspürt hat.