Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Lea Warda aus Berg verbringt ein Jahr in den USA

Schon am Dienstag, 10. August, heißt es für Lea Warda Abschied nehmen von Familie und Freunden. Die junge Frau wurde auf Vermittlung von Bundestagsabgeordnetem Alois Karl für ein einjähriges Stipendium in den Vereinigten Staaten ausgewählt.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programms (PPP) von Deutschem Bundestag und US-Kongress wurde 1983 ins Leben gerufen, 300 Jahre nach der großen Auswanderungswelle nach Amerika. Auch viele Deutsche waren vor den ärmlichen Verhältnissen in Europa geflohen. Weit mehr, als die BRD 2015 aufnahm, stellte Alois Karl auch einen historischen Kontext her.

Lea Warda wäre eigentlich schon im letzten Jahr dran gewesen, doch die Corona-Pandemie machten den Plänen ein Ende. Im Februar dieses Jahres hatte sie Alois Karl erneut nominiert und sie ist so eine von 360 jungen Frauen und Männern, die diese außergewöhnliche Chance erhalten, ihren Horizont zu erweitern. Der gelernten Kauffrau entstehen während dieses Jahres keine Kosten. Versicherungen, Einführungsseminare und Taschengeld werden von PPP übernommen.

Lea Warda war zusammen mit dem Berger Bürgermeister Peter Bergler und der stellvertretenden Landrätin Susanne Hierl, ebenfalls eine Bergerin, ins Wahlkreisbüro in der Hallertorstraße in Neumarkt gekommen. Am 12. August wird sich PPP-Stipendiat Tobias Luft aus Poppenricht vom Abgeordneten verabschieden, ein junger Mann, der in Sulzbach-Rosenberg das Herzog Christian August Gymnasium besucht. Auch diesmal wieder ist es Alois Karl gelungen, zwei junge Menschen aus seinem Wahlkreis  in dem Austausch-Programm unter zu bringen. Die Mühe des Auswahlverfahrens nehmen nicht alle direkt gewählten Abgeordneten auf sich.

Die Kauffrau aus Berg hatte den Abgeordneten durch ihr Interesse an und ihre Kenntnisse über die USA beeindruckt. Ihre Englischkenntnisse gehen weit über das übliche Maß hinaus und er traut ihr zu, locker in den USA zurecht zu kommen und eine gute Botschafterin für Deutschland abzugeben,

Wohnen wird Lea Warda bei einer Gastmutter in Princeton in West Virginia. Dort wird sie an der Concord University in Athens studieren, an der ihre Gastgeberin Business und Sportmanagement unterrichtet.

Zuhause musste Lea Warda ihr geliebtes Motorrad einmotten. Drüben in den Staaten darf sie, und das bedauert sie sehr, nicht auf dem Bike das Land erkunden. Das geht aus versicherungstechnischen Gründen nicht. Also muss die Route 66 noch etwas warten.