Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Gesundheitsminister Jens Spahn stellt sich in Neumarkt kritischen Fragen

Bundestagsabgeordnetem Alois Karl war es zusammen mit Bayerns Finanzminister Albert Füracker gelungen, Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn vor einem hochoffiziellen Termin in Weiden nach Neumarkt zu locken. Im Tagungsraum des Ärztehauses an der Regensburger Straße wurde er von Dr. Wolfgang Bärtl, dem Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung begrüßt. Zahlreiche Mediziner nahmen die Gelegenheit wahr, den Bundesminister mit teils sehr kritischen Fragen zu konfrontieren. Spahn ließ sich gerne darauf ein, zögerte aber nicht, Tacheles zu reden und das anzusprechen, was im Dreieck von Ärzten, Krankenversicherungen und Patienten seiner Ansicht nach schief läuft oder verbesserungswürdig ist. Denn das deutsche Gesundheitssystem, das jedem Bürger die notwendige medizinische Versorgung nach neuestem Stand garantiert, sei zwar weltweit ziemlich einmalig, habe aber auch Baustellen. Um die will er sich in den nächsten Monaten intensiv kümmern. „Ich hoffe“, sagte Spahn, „dass in zwölf, 18 oder 24 Monaten die Menschen sagen, es habe sich was zum Positiven verändert.“

Nach einem kompetenten Parcours durch die aktuellen Themen wie Pflege, schnellere Terminvergabe und einer neuen Auswuchtung des Verhältnisses von Kassen- zu Privatpatienten, durfte eine halbe Stunde diskutiert werden. Einiges, versprach der Minister; werde er mitnehmen. Ganz handfest nahm er einen Korb mit Äpfeln und Birnen mit, den Alois Karl als kleines Abschiedsgeschenk vorbereitet hatte. Also was ganz was Gesundes.