Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Elektrifizierung der Bahnstrecke von Nürnberg über Amberg nun hochgestuft

"Wir hatten Recht und unser Einsatz hat sich gelohnt", freute sich Bundestagsabgeordneter Alois Karl. Das Bundesverkehrsministerium hat ihn gestern mitgeteilt, dass die von ihm seit langem verfolgte durchgehende Elektrifizierung der Bahnstrecke von Nürnberg über Amberg nach Schwandorf nunmehr bevorzugt in die Planungen des Bundes aufgenommen wird. Im Bundesverkehrswegeplan wird diese Trasse nunmehr in den "Vordringlichen Bedarf" hochgestuft.
 
"Das", so Alois Karl, "ist ein wichtiger Etappensieg für Amberg und die gesamte Region." Die geplante Ertüchtigung ist Teil einer Gesamtmaßnahme, der Elektrifizierung der Bahnstrecke von Nürnberg bis Furth i. W. Pläne für den Ausbau der Teilstrecke von Amberg nach Irrenlohe bei Schwandorf gab es ja schon viele Jahrzehnte, zurückreichend bis zum 2. Weltkrieg. Dessentwegen und später wegen des Eisernen Vorhangs wurden sie auf Eis gelegt. Auch bislang war diese wichtige Teilstrecke, die den Anschluss an die Bahnlinie von Regensburg nach Hof gewährleistet, noch nicht zur Elektrifizierung vorgesehen. Nun kommt sie. 

Der Umstieg auf Strom wird eine Reihe von Vorteilen für Menschen und Wirtschaft mit sich bringen. So haben die Anlieger unter der Lärm- und Abgasbelästigung durch die Dieselloks zu leiden. Wenn Strom betriebene Lokomotiven zum Einsatz kommen, erhöht das die Reisegeschwindigkeit der Personenzüge auf maximal 160 Stundenkilometer und gewährleistet einen rascheren Warenverkehr auf der Schiene aus und in die Region.