Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Bahnhof Parsberg hat höchste Priorität

Es kommt Bewegung in die Bemühungen, den Bahnhof Parsberg endlich barrierefrei auszugestalten. Als Bundestagsabgeordneter Alois Karl in Mühlhausen die Einladung an Bundes-Verkehrsminister Andreas Scheuer erneuerte, zu einer Verkehrskonferenz in seinen Wahlkreis zu kommen, zeigte der sich sehr aufgeschlossen. Das Parsberger Anliegen habe höchste Priorität.

Schon 2015 hatte Alois Karl in einem Gespräch mit dem damaligen DB-Vorstand Ronald Profalla betont, wie dringend die Ertüchtigung an diesem viel frequentierten Bahnhof an der wichtigen Strecke von Nürnberg über Neumarkt und Regensburg nach Passau sei.

Dass bisher noch nichts passiert sei, sei umso bedauerlicher, als in Parsberg als ehemaliger Kreisstadt ein Gymnasium beheimatet ist, eine Realschule, das Sonderpädagogische Zentrum, mehrere Bezirkskliniken und weitere überörtliche Einrichtungen. In früheren Programmen war Parsberg aus unterschiedlichen, oft nicht ganz nachvollziehbaren Gründen nicht berücksichtigt worden.

Alois Karl erinnert auch an ein Schreiben, das er im Jahr 2018 an den Konzernbevollmächtigten der DB AG, Klaus Dieter Josel gerichtet hatte. Verbunden mit einer Einladung zum Ortstermin hatte er ihm einige „Sorgenkinder“ im Wahlkreis geschildert, darunter auch das immer noch ungelöste Problem der Barrierefreiheit am Parsberger Bahnhof.

Nun erfuhr Alois Karl aus dem Haus der bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, dass der Bahnhof mit dem Prädikat hoher Priorität von Bayern für das Barrierefreiheits-Programm des Bundes vorgeschlagen worden ist. Andreas Scheuer hatte bereits die Anmeldungen aus Bayern auf den Tisch bekommen. Er versicherte Alois Karl und Landrat Willibald Gailler, der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Parsberg habe oberste Priorität.

Alois Karl würde es sehr begrüßen, wenn der Bundesminister im Rahmen eines gesonderten Termins sich mit der momentan noch prekären Situation vor Ort vertraut machen könne.