Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl zum Vizepräsidenten der Deutschen Afrika Stiftung gewählt

Alois Karl wurde zum ehrenamtlichen Vizepräsidenten der Deutschen Afrika Stiftung e.V. gewählt. Damit würdigt die Stiftung den jahrelangen Einsatz von Alois Karl für die Zusammenarbeit Deutschlands mit Afrika mit dem Ziel in humanitären Krisen zu helfen und eine nachhaltige wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklung unseres Nachbarkontinents zu unterstützen.

"Afrika ist der Chancenkontinent dieses Jahrhunderts. Die Wirtschaft wird dort weiter stark wachsen. Grund dafür ist auch die sog. demographische Dividende. Von heute rund 1,2 Mrd. Menschen wird sich die Zahl auf 2,4 Mrd. im Jahr 2050 verdoppeln. In den 55 afrikanischen Staaten ist die Anzahl der Erwerbsfähigen schon heute deutlich höher als die Zahl derer, die Unterstützung empfangen. In Afrika gibt es geradezu ein unerschöpfliches Potential an Arbeitskräften und an Konsumenten. Beides wird weiter kräftig steigen. Das gilt es für unsere heimischen Betriebe zu nutzen", betonte Alois Karl. Wenn es gelinge, Afrika nachhaltig zu entwickeln, beuge dies zum einen neuen Flüchtlingsströmen nach Europa vor. Zum anderen können neue Märkte für deutsche Produkte erschlossen und Möglichkeit der Fachkräftegewinnung und Kooperationen vor Ort genutzt werden. Daher will sich Alois Karl mit Nachdruck für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen, die unter anderen Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz in Afrika vereint.

 

Zum Hintergrund:

In den ersten 5 Monaten diesen Jahres ist der Handel mit Afrika im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,7 Prozent gestiegen. 2018 betrug das Handelsvolumen 45 Mrd. Euro. Länder wie Äthiopien, Ghana, Ruanda oder die Elfenbeinküste haben ein jährliches Wachstum von rund 7 Prozent.

Die Deutsche Afrika Stiftung (DAS) setzt sich seit 40 Jahren für die Förderung der deutsch-afrikanischen Beziehungen im Sinne einer friedlichen Zusammenarbeit, Völkerverständigung und wirtschaftliche Kooperation ein. Die Stiftung wird institutionell aus dem Haushalt des Auswärtigen Amt finanziert, der wiederum von Alois Karl im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages betreut wird. Die Stiftung steht als Dialogpartnerin für deutsche und afrikanische Personen aus der Politik, aus Industrie und Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, den Medien und den Religionsgemeinschaften zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der DAS ist dabei die Organisation von Podiumsdiskussionen, politischen Dialogveranstaltungen, Vorträgen und Seminaren. Die Vorbereitung und Durchführung des Deutschen Afrika-Preises ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit. Mit dem Deutschen Afrika-Preis ehrt die Stiftung seit 1993 herausragende Persönlichkeiten vom Kontinent, die sich in besonderer Weise nachhaltig für Demokratie, Frieden, Menschenrechte, Kunst und Kultur, soziale Marktwirtschaft und gesellschaftliche Belange einsetzen.