Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Wir unterstützen den internationalen Freiwilligendienst bei der UNESCO!

Als ich jung war, gab es ein solches Angebot nicht“, bedauert Bundestagsabgeordneter Alois Karl im Blick zurück. Das sei echt schade. Gerade darum rate er jungen Leuten zwischen 18 und 26 Jahren, sich beim internationalen Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission zu bewerben, um für sechs oder zwölf Monate im Ausland wichtige Lebenserfahrung zu sammeln.

Dieser Freiwilligendienst wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Als zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Bundestages hat diese Investition in die Völkerverständigung seine volle Unterstützung.

Noch bis zum 2. Dezember dieses Jahres läuft unter #Suchdasweite die Bewerbungsrunde kulturweit für das Jahr 2020. Beginn des Auslandsaufenthalts ist am 1.September.

Seit nunmehr zehn Jahren engagieren sich junge Menschen in diesem Programm für Bildung und Kultur, für Natur und Umwelt, bringen sich ein in Schulen und Kultureinrichtungen, wie etwa dem Goethe-Institut in Hanoi, helfen bei der Bewahrung von Biosphärenreservaten, Geoparks und Naturerbestätten und realisieren dort neue Projekte.

Eine Herausforderung und ein wunderbares Gefühle“ sei es rückblickend gewesen, erzählt Florian Zinner, der ein Jahr in der Akademie der Deutschen Welle bei der Namibian Broadcasting Cooperation in Namibias Hauptstadt Windhoek verbrachte.

Die Freiwilligen werden intensiv auf die Zeit im Ausland vorbereitet und finanziell unterstützt: mit Hilfe eines pädagogischen Begleitprogramms, Versicherungsschutz und einem Zuschuss von monatlich 350 Euro für Reisekosten und Sprachkurs. Bewerbungen werden unter www.kulturweit.de entgegen genommen. Der Freiwilligendienst wird als Freiwilliges Soziales Jahr anerkannt.