Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl ruft zu Teilnahme an "Jugend erinnert" auf

Bei aller Freude über die doch in weiten Teilen geglückte Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, sagt Bundestagsabgeordneter Alois Karl, dürfe doch auch über 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer das Unrecht nicht vergessen werden, das das SED-Regime seinen Bürgern angetan hat.

Zum Jahrestag der Deutschen Einheit startet ein Bundesprogramm „Jugend erinnert“, das sich mit de Aufarbeitung des SED-Unrechts beschäftigen soll.

Ziel sei es, so Alois Karl, junge Menschen im Alter von zwölf bis 27 Jahren durch außerschulische Bildung dazu anzuregen, sich mit diesem Thema und seinen Folgen auseinander zu setzen. Neben der Vermittlung historischen Wissens gehe es darum, das Demokratieverständnis der Jugend zu stärken.

Das Förderprogramm regt dazu an, Einrichtungen wie Gedenkstätten und Museen mit Trägern der Bildungs-, Jugend und Kulturarbeit sowie Jugendorganisationen zu vernetzen. Aus solchen Kooperationen sollen Bildungsformate für junge Menschen entwickelt werden. Förderwürdige Projekte werden in der Regel mit 40 000 bis 200 000 Euro bezuschusst. Förderanträge können bis zum 15. Februar nächsten Jahres eingereicht werden.

Nähere Informationen finden sich auf der Website der Bundesstiftung im Abschnitt „Jugend erinnert“ unter https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/jugend-erinnert. Ansprechpartner ist Christine Schoenmakers: c.schoenmakers@bundesstiftung-aufarbeitung.de.