Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Gute Argumente werden bei der Stromtrasse berücksichtigt Der jetzige Planungsstand sieht eine Verschonung von Amberg-Sulzbach vor

Heute hat der Betreiber der Übertragungsnetze, die Firma Tennet ihre Pläne für die große Gleichstromtrasse "Süd-Ost-Link" vorgestellt.
"Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass unsere immer vorgetragenen Argumente von Tennet geteilt werden und eine Trasse für die Starkstromleitung beantragt wird, die unseren Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt nicht betrifft", berichtet Bundestagsabgeordneter Alois Karl von der Vorstellung der Planungen durch Tennet.
"Das ist für unseren Landkreis außerordentlich wichtig. Es ist für mich unbestreitbar, dass diese Gleichstromtrasse benötigt wird, damit die Energiewende erfolgreich sein kann. Daher kann es für diese Gleichstromtrasse nicht um das ob, sondern nur um das wie gehen. Diese Position habe ich bereits frühzeitig vertreten. Ganz besonders freut es mich, dass wir erreicht haben, dass die gesamte Gleichstromleitung im ostbayerischen Raum erdverkabelt wird. Zugleich habe ich die Sachargumente in das Verfahren eingebracht, warum es nicht sinnvoll ist, dass unser Wahlkreis von dieser Gleichstromtrasse durchschnitten wird. Die Untersuchungen im Rahmen der Vorplanung durch Tennet haben deren Stichhaltigkeit bestätigt. Deshalb wird nun von Tennet bei der Bundesnetzagentur ein bevorzugter Trassenkorridor zur Genehmigung eingereicht, der unseren Wahlkreis nicht betreffen wird. Tennet rechnet damit, dass die Bundesnetzagentur bis Ende diesen Jahres dann Prüfung abschließt. Danach startet die Bundesfachplanung und wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren wird es auch für betroffenen Städte und Gemeinden, sowie Bürger bewusst die Chance geben, ihre Argumente erneut einzubringen. Der Zeitplan sieht weiterhin vor, dass 2021 bzw. 2022 das Genehmigungsverfahren abgeschlossen wird und 2025 und die Inbetriebnahme der Gleichstromleitung erfolgt. "
Der Bundestagsabgeordnete setzt darauf, dass auch die Bundesnetzagentur den von ihm vorgetragenen Sachargumenten folgen wird und Ende des Jahres 2019 einen circa 1 km breiten Trassenkorridor für die Stromleitung festlegen wird, der außerhalb des Landkreises Amberg-Sulzbach verläuft.
Alois Karl unterstützt auch die Position seiner CSU-Kollegen Karl Holmeier, Peter Aumer und Florian Oßner im Deutschen Bundestag, dass die jetzt beantragte Trassenbreite auch strikt eingehalten wird. Die betroffenen Bürger haben ein Recht auf diesen Vertrauensschutz. Wer hingegen eine Verbreitung der Trasse will, dem muss bewusst sein, dass das gesamte Planungsverfahren neu aufzurollen ist. Das würde so einer erheblichen Verzögerung bei der Inbetriebnahme führen und sowohl die ambitionierten Ziele der Energiewende als auch die Versorgungssicherheit nachhaltig gefährden."

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https://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedostlink/aktueller-planungsstand/kartenmaterial-zu-den-unterlagen-nach-8-nabeg/