Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl erhält hohe Auszeichnung der Republik Litauen

 

In Vertretung seines Außenministers überreichte der Botschafter der Republik Litauen in Deutschland, Seine Exzellenz Darius Semaska, den Orden an Alois Karl.

 

Bundestagsabgeordneter Alois Karl wurde vom Außenminister der Republik Litauen, Linas Linkevicius, mit dem Orden "Stern der Litauischen Diplomatie" ausgezeichnet. Damit würdigt der baltische Staat das langjährige und vielschichtige Engagement, mit dem sich Alois Karl unter anderem als Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe um die Förderung der Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland besonders verdient gemacht hat.


In vielen Gesprächen mit Vertretern Litauens in Deutschland auf höchster politischer Ebene hat Alois Karl die Beziehungen gefestigt, im Rahmen von Delegationsbesuchen die Kontakte gepflegt und mit Einladungen in seinen Wahlkreis auch die persönlichen Beziehungen vertieft.
Vor Alois Karl erhielten erst 184 Persönlichkeiten diese hohe Auszeichnung.


"Ich freue mich über die mit diesem Orden verbundene große Wertschätzung meiner Arbeit“, bedankte sich Alois Karl. „Litauen und die anderen baltischen Staaten haben eine lange Geschichte mit vielen Berührungspunkten zu uns Deutschen. Tiefpunkt der gemeinsamen Historie war der Zweite Weltkrieg. Auf Grund des Hitler-Stalin-Pakts besetzte zunächst die Rote Armee die drei baltischen Staaten. Später eroberte die Wehrmacht das Baltikum und gegen Ende des Krieges rückte erneut die Rote Armee ein und die Sowjetunion okkupierte die drei Staaten. Die Unfreiheit endete erst 1990.“


Er bewundere und sei zugleich dankbar, erklärte Alois Karl, für den so genannten Baltischen Weg, bei dem am 23. August 1989 mehr als eine Million Balten eine Menschenkette vom litauischen Vilnius über Riga, der Hauptstadt Lettlands bis zum estnischen Talinn gebildet hatten. „Das war, so Alois Karl, zugleich einer der wichtigsten Wegbereiter des Wandels im damaligen Ostblock. Sie haben das Signal für Freiheit und Selbstbestimmung gegeben, das die Bürger der DDR aufgegriffen haben. Die beeindruckenden Demonstrationen in Dresden, Leipzig, Berlin und anderen Städten der damaligen DDR führten schließlich zur Deutschen Wiedervereinigung, deren 30. Jahrestag wir heuer feiern.“