Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Corona hat Vieles in der täglichen Arbeit verändert

Die Corona-Pandemie hat den Terminplan von Bundestagsabgeordnetem Alois Karl heftig durcheinander gewirbelt. Aber sie stellt ihn als zuständigen Wahlkreisabgeordneten und als Haushaltspolitiker auch vor neue Herausforderungen.

Ich habe nicht geahnt, was für ein reiselustiges Völkchen da zwischen Neumarkt und Amberg wohnt“, gibt sich Alois Karl etwas überrascht. Doch mit Ausbruch der Krise zeigt sich auch, dass der sichere Hafen Heimat und das deutsche Gesundheitssystem sehr geschätzt werden. Viele Urlauber aus der Oberpfalz sind in allen Teilen der Welt gestrandet, weil die Rückflüge gestrichen wurden, oder die Reiseländer vorübergehend keinen mehr rein und raus lassen. Die Rückhol-Aktionen der Bundesregierung mit gecharterten Maschinen läuft längst, aber am Kontakt mit den Betroffenen hapert es manchmal.

In den letzten Tagen wurde Alois Karl als Helfer in der Not von der zuhause gebliebenen Verwandtschaft um Hilfe gebeten und es erreichten ihn auch Hilferufe von gestrandeten Urlaubern selbst.

Als langjähriger Berichterstatter im Haushaltsausschuss für das Auswärtige Amt hat Alois Karl viele persönliche Bekanntschaften in diesem Ministerium, was manches erleichterte. Einer Familie aus dem Landkreis Neumarkt, die in Kolumbien Urlaub machte, konnte so schneller geholfen werden.

Bitten um Unterstützung haben Alois Karl aus Neuseeland erreicht, aus Kuba, Südafrika und Puerto Rico. Ein Mann in hohem Alter konnte durch seine Vermittlung auf eine frühere Maschine als geplant gebucht werden.

Aber auch so stehen die Telefone des Angeordnetem in seinen Büros in Amberg, Neumarkt und Berlin kaum still. Viele, vor allem kleinere Unternehmer und Selbstständige wandten und wenden sich an ihn, um zu erfragen, welche staatlichen Hilfen sie zu erwarten hätten, wie die Kriterien aussehen, um sie zu bekommen und an wen die Anträge auch für Kurzarbeit zu richten seien.

Bei der Verabschiedung des gewaltigen, viele Milliarden schwere Paket an Hilfsprogrammen, das die Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft abfedern und auch den Krankenhäusern im wahrsten Sinn des Wortes Luft zum Atmen verschaffen soll, hat Alois Karl als Vertreter des Haushaltsausschusses für die CDU/CSU-Fraktion mitgewirkt.

Als Mitglied des Verwaltungsrates der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) war Alois Karl auch an dem Beschluss beteiligt, dass der Staat die 100-prozentige Haftung für erteilte Kredite übernimmt. Das aber gelte, betont Alois Karl nachdrücklich, nur für Unternehmen, die vor der Krise gut da gestanden hatten und die jetzt durch die Maßnahmen gegen die Pandemie unverschuldet in Schieflage geraten sind.

Häufig wurde Alois Karl auch darauf angesprochen, dass sich Banken auch bei einer Bürgschaft von 80 bis 90 Prozent recht zögerlich bei der Vergabe von Krediten gezeigt hätten. Es gelte aber, so Alois Karl, zu respektieren, dass die Prüfer der Geldinstitute ihrer Aufgabe akkurat nachkommen müssen. Kleine Verzögerungen seien deshalb hinzunehmen. „Auch die Mitarbeiter der Banken arbeiten jetzt bis zum Anschlag und oft rund um die Uhr“, wirbt der Bundestagsabgeordnete um gegenseitiges Verständnis in diesen harten Zeiten.