Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 421 vom 07.09.2018 - Thementicker

Alois Karl: B85 im Landkreis Amberg-Sulzbach weiter ertüchtigt!

„Ich habe den Hut nicht nur wegen der Sonne auf“, erlaubte ich mir ein kleines Wortspiel zum offiziellen Abschluss der Straßenbauarbeiten an der B85 im Gemeindegebiet Ebermannsdorf, „sondern, um ihn vor allen ziehen zu können, die an diesen Arbeiten beteiligt waren“.

Die wichtige Süd-Nord-Magistrale durch den Landkreis Amberg-Sulzbach ist damit ein gutes Stück sicherer geworden. Zudem ist es ein wichtiger Beitrag zur Ertüchtigung der B85, die in unserer Region nicht nur eine wichtige Erschließungsfunktion hat, sondern auch die A9 bei Auerbach-Pegnitz mit der A6 bei Amberg-Ebermannsdorf und der A93 bei Schwandorf-Nord verknüpft.

Auf einer Länge von 2,6 Kilometern zwischen den Kreisstraßen AS23 und AS24 wurde die Fahrbahn auf dem Niveau einer Autobahn vierstreifig ausgebaut, getrennt von einem drei Meter breiten Mittelstreifen.

Hauptziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit der B85

Ebermannsdorfs Bürgermeister Josef Gilch war erleichtert. Denn es waren insbesondere die Feuerwehren aus seiner Gemeinde, die in all den Jahren ausrücken mussten, wenn es an diesem gefährlichen Abschnitt wieder mal gekracht hatte, um Verletzte zu retten, Tote zu bergen. Das hat viele Feuerwehrler doch teilweise sehr belastet. Er erhofft sich von der Ertüchtigung der Bundesstraße, dass die Zahl derartiger Einsätze durch die besseren Überholmöglichkeiten und die Trennung der Richtungsfahrbahnen deutlich zurückgeht.

Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg bedankte sich bei mir für meinen Einsatz für das Projekt und begrüßte auch den Chamer BundestagabgeordnetenKarl Holmeier und die ehemalige Kollegin Barbara Lanzinger, sowie Landrat Richard Reisinger und Josef Kreitinger von der Regierung der Oberpfalz.

Meine Komplimente galten der ausführenden Baufirma Seebauer aus Schwarzhofen, die nicht nur vor der Zeit fertig wurde, sondern mit den Kosten unter dem Voranschlag blieb. Knapp 9,6 Millionen Euro waren genehmigt worden, benötigt wurden 8,5 Millionen Euro. Diese Kostenunterschreitung von rd. 10% ist sehr erfreulich.

Mit der planmäßigen Verkehrsfreigabe war imHerbst dieses Jahres gerechnetworden, tatsächlich brausten schon vor dem ersten Tag der großen Ferien die Fahrzeuge über die vierspurige Strecke.
Mit entscheidend für den schnellen Baufortschritt waren die reibungslose Einbindung aller Fachstellen und natürlich das trockene Wetter der letzten Monate.

Da die alte B85 einbezogen und saniert werden konnte, gelang es, so Noll, die zwei neuen Richtungsfahrbahnen ohne relevante Eingriffe in den Verkehr zu bauen. Zudem wurden beidseitige Parallelwege angelegt, so dass künftig keine ein- und ausfahrende forstwirtschaftliche Fahrzeuge den Verkehr auf der B85 behindern werden.

Zugleich wird es künftig für Radfahrer deutlich angenehmer von Schafhof nach Pittersberg zu radeln, da so neben der vierstreifigen Fahrbahn auch noch gleich ein bequemer Radweg geschaffen wurde.

Hochwasserschutz verbessert und gezielt für Artenschutz investiert

Zu den Baumaßnahmen gehören zwei große Regenrückhaltebecken und ein Amphibientunnel. Noch im Herbst werden besondere Wildschutzzäune errichtet, die auch von den geschützten Wildkatzen, die in den Wäldern dieser Gegend zuhause sind, nicht überwunden werden können.

Als zuständiger Abgeordneter für den Landkreis Schwandorf freute sich Karl Holmeier (CSU), dass ein ebenfalls vierstreifiger Ausbau der B85 zwischen dem Pittersberg und der A93 im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist. In diesem Zusammenhang versprach Noll, dass die bestehende Begrenzung von 80 km/h bei Pittersberg probeweise auf 100 km/h angehoben wird. In dieser Zone war die Akzeptanz für das Tempolimit von 80 km/h leider nicht immer so hoch, so dass es in der Vergangenheit häufig geblitzt hatte.

Landrat Richard Reisinger betonte zugleich, dass auch künftig die Vernunft der Autofahrer gefordert sei. Sollte man feststellen, dass auf dieser Strecke unverantwortlich gerast werde, so wären nicht nur wiederholte Geschwindigkeitsmessungen die Folge, sondern müsste erneut ein Tempolimit von 80 km/h geprüft werden.

Aus Sicht von Richard Reisinger ist auch der mit der Ertüchtigung der B85 verbundene Flächenverbrauch gerechtfertigt. „Wir setzen als Landkreis Amberg-Sulzbach beim Ausbau unserer Straßen auf den Ansatz `so viel wie nötig, so wenig wie möglich´. Der heute freigegebene ertüchtige Abschnitt sei auch in Hinblick auf Flächenverbrauch und Naturschutz umfassend geprüft worden, bevor das Landratsamt sich im Rahmen der Planungen klar für die Verwirklichung des Projektes ausgesprochen habe.

Erst unter Alexander Dobrindt konnte die Ampel für die Ertüchtigung auf Grün gestellt werden!

Ich habe bei der Verkehrsfreigabe auch ganz bewusst die Rolle des früheren Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt angesprochen. Schließlich war es in seiner Amtszeit, dass über ein Sonderprogramm die erforderlichen Mittel für wenige ausgewählte Verkehrsmaßnahmen kurzfristig freigeben wurden.
Als einziger Wahlkreis in Deutschland hat unsere Heimat gleich zweimal von diesem Sonderprogramm profitiert. Neben dem grünen Licht für die nun abgeschlossene Maßnahme der B85 bei Ebermannsdorf gab es auch das Startsignal für die Ortsumgehung der B299 bei Mühlhausen/Sulz. Dort laufen die Arbeiten auf Hochtouren, so dass in wenigen Wochen zumindest schon eine Teilverkehrsfreigabe erfolgen kann.

Was sind die nächsten Schritte zur weiteren Ertüchtigung der B85?

In Planung ist die Ertüchtigung und Ergänzung des Knoten­punktes A6/B85 bei Schafhof, was mehr Sicherheit und einen flüssigeren Verkehrsablauf brin­gen soll. Zugleich soll dann auch die Anbindung der B85 an die Staatsstraße nach Schwarzen­feld verbessert werden und eine weitere Gefahrenquelle ent­schärft werden.

Verkehrssicherheit ist auch der Grund für den geplanten drei­streifigen Ausbau der B85 zwischen Amberg und der A6. Hier sollen wechselseitige Über­holmöglichkeiten geschaffen werden.

 

Mit besten freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

Kontakt

Büro Amberg
Schlachthausstraße 6
92224 Amberg
Tel. 09621 / 7 84 87 20
Fax: 09621 / 7 8487 22
E-Mail: alois.karl@bundestag.de

Büro Neumarkt
Hallertorstraße 16
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel. 09181 / 48 75 55
Fax: 09181 / 48 75 66
E-Mail: alois.karl@bundestag.de

Büro Berlin
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel. 030 / 22 77 53 51
E-Mail: alois.karl@bundestag.de

Fragen zur Homepage:
kontakt@alois-karl.de