Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 396 vom 30.03.2018

MdB Alois Karl: B85 zwischen Auerbach und Pegnitz soll durch dreistreifigen Ausbau sicherer werden

Ich möchte gerne, dass die acht Kilometer der B85 zwischen Auerbach und der Anschlussstelle Pegnitz zur Autobahn A9 teilweise dreistreifig ausgebaut und so sicherer werden. Das ist die Absichtserklärung einer Bezirke übergreifenden Gesprächsrunde, zu der ich zusammen mit meiner Bayreuther CSU-Bundestagskollegin Dr. Silke Launert eingeladen hatte.

Die Idee entstand in Hahnbach, wo die jüngste der von mir regelmäßig abgehaltenen Straßenbaukonferenzen stattfand. Auerbachs Bürgermeister Joachim Neuß hatte die Anregung vorgebracht, den Streckenabschnitt der Bundesstraße B85 von Auerbach bis Anschlussstelle Pegnitz der Autobahn A9 zu verbessern. Auf den acht Kilometern vom oberpfälzischen Auerbach zur Autobahnanschlussstelle, die bereits in Oberfranken liegt, ist ein sicheres Überholen fast nicht möglich.

Zusammen mit Dr. Silke Launert habe ich daraufhin zu einem "bezirksübergreifenden" Gespräch nach Auerbach eingeladen. Dort konnten wir neben Bürgermeister Neuß auch CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz, Landrat Richard Reisinger, Vertreter der Stadt Pegnitz, Henner Wasmuth und Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg und deren Bayreuther Kollegen Kurt Schnabel begrüßen.

Der Abschnitt der B 85, den sich Oberpfalz und Oberfranken brüderlich teilen, wird von täglich mehr als  10000 Fahrzeugen belastet. Der Anteil des Schwerlastverkehrs ist hoch. In Höhe von Michelfeld mündet zudem die B470 in die B85 und erhöht den Verkehr auf der B85, dieser wichtigen Verkehrsmagistrale im Landkreis Amberg-Sulzbach zusätzlich. Nach seiner Realisierung wird ein neues, großes Gewerbegebiet in Auerbach den Verkehr noch weiter anwachsen lassen. Die Auerbacher sind auf die Straße B85 notwendigerweise angewiesen, die Bahn macht einen weiten Bogen um die Stadt.

Henner Wasmuth ist überzeugt, dass mit einem dreistreifigen Ausbau das Unfallrisiko deutlich minimiert wird. In jeder Fahrtrichtung könnten zwei Teilstrecken solcher Ausbauten stattfinden. Nach seiner Auskunft wäre der Ausbau nicht sehr kompliziert. Er sei ein großer Freund solcher Überholstreifen erklärte der Amtsleiter. Erfahrungsgemäß gingen dort die Unfälle sprunghaft zurück.

Ob Brücken über die Pegnitz und die Bahn verbreitert oder gar neu gebaut werden müssten, wird noch geklärt. Dies würde allerdings zu einer Verteuerung führen. Ich habe in der Diskussion vorgeschlagen, zu prüfen, ob die notwendigen Verengungen zum Ende einer Teilstrecke hin nicht in den Brückenbereich gelegt werden könnten. Denn eigentlich gehe es ja nur darum, dem Autofahrer gefahrloses Überholen anzubieten. Flexibilität ist da gefragt und wohl auch möglich.

Auch über das weitere Prozedere wurde bereits beraten. Federführend wird das Staatliche Bauamt Amberg sein, denn das Interesse an der Baumaßnahme ist auf Oberpfälzer Seite erheblich größer, auch wenn die Stadt Pegnitz sich durchaus  Vorteile davon verspricht. Kostenträger wäre zunächst der Freistaat Bayern aus seiner vom Bund für solche Zwecke zur Verfügung gestellten Pauschale. Bis Ende des Jahres soll eine Machbarkeitsstudie fertig sein, mit der man dann beim Ministerium von Ilse Aigner vorstellig werden will.

Wir, Silke Launert und ich, werden das Anliegen bei Verkehrsminister Andreas Scheuer vorbringen. Denn letztendlich zahlt der Bund für Bundesstraßen.

 

Mit besten freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen für ein frohes Osterfest verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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