Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Zweiter Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt in Kastl wird vorbereitet

Wie bestellt wurde am Dienstag der zweite Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Kastl mit Warnbaken vorbereitet. Bei der Besprechung im Rathaus, zu der Bundestagsabgeordneter Alois Karl eingeladen hatte, wurde auch gleich Zukunftsmusik gespielt: der weitere Ausbau der B 299 zwischen Kastl und Ursensollen und die Ortsumgehung von Ursensollen.

Hausherr und Bürgermeister Stefan Braun begrüßte die Leute vom Fach vom Staatliche Bauamt Amberg, dessen Leiter Henner Wasmuth und Bauoberrat Stefan Noll. Mit dabei der Leiter des Bereichs Hochbau, Roman Beer, Ursensollens Bürgermeister Franz Mädler , CSU-Bundestags-Listenkandidat Stephan Meier und der Kastler Ortsverbandsvorsitzende und 3. Bürgermeister Andreas Otterbein.

Bereits in den Sommerferien letzten Jahres war der erste der jeweils 450 Meter langen Bauabschnitte abgeschlossen worden. Diesen Zeitraum will man auch jetzt für den zweiten 800 000 Euro teuren Bauschnitt nutzen, um nicht in Konflikt mit den Schulbussen zu kommen. Denn die vollständige Erneuerung des Straßenaufbaus und die Erneuerung der Gehwege (in Baulast der Gemeinde) machen eine Vollsperrung notwendig.

Jetzt tut es noch eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung, doch zu Beginn der Sommerferien wird Kastl dicht gemacht. Die Umleitung erfolgt großräumig. Von Neumarkt in Richtung Amberg ab Lauterhofen über Schwend und Schwenderöd nach Ursensollen und umgekehrt. Verkehrsteilnehmern, die in Richtung Lauterachtal oder zurück unterwegs sind, wird die Umfahrung über Engelsberg und Utzenhofen empfohlen.

In Kastl werden im Zuge der Baumaßnahmen auch die betroffenen Bushaltstellen barrierefrei ausgebaut und mit Bodenelementen versehen, die Blinde ertasten können.

Wie Henner Wasmuth nüchtern feststellte, ist die B 299 zwischen Kastl und Ursensollen an manchen Stellen den Ansprüchen nicht mehr gewachsen, die diese hoch frequentierte Verbindung zwischen den Oberzentren Neumarkt und Amberg mit sich bringt. Es gebe enge und unübersichtliche Passagen zwischen Giggelsberg und Ehringsfeld und der Überholdruck führe oft zu waghalsigen Manövern. Eine Unfallkarte der Polizei war trauriger Beleg dafür.

Die Strecke am Kastler Berg mit der scharfen Kehre an der Abzweigung nach Gaishof ließe sich vielleicht durch eine dritte Spur etwas entschärfen. Alternativ hat man sich im Staatlichen Bauamt auch schon Gedanken über eine Verlegung der Trasse bis an den Rand des Weilers Gaishof gemacht, um dann am Ortsteil Hochhaus wieder auf die alte Strecke zu stoßen.

Diese Maßnahmen könnten wohl aus dem Topf finanziert werden, der für den Unterhalt von Bundesstraßen zur Verfügung steht. Sie müssen aber erst mal hintan gestellt werden, weil in der nördlichen Oberpfalz dringlichere Projekte Mittel und Personal binden.

Immerhin bis in den Bundesverkehrswegeplan geschafft hat es die nördliche Umgehung von Ursensollen. Dafür, dass er sich so dafür eingesetzt hatte, dankte Franz Mädler Bundestagsabgeordnetem Alois Karl ausdrücklich. Die Umgehung wurde zwar nur unter “weiterer Bedarf“ eingestuft, hat aber Chancen auf der Liste nach oben zu rücken. Denn in anderen Bundesländern wurde es, so Alois Karl, versäumt, planungsrechtliche Voraussetzungen zu schaffen, um schnell loslegen zu können. Verkehrsminister Alexander Dobrindt wisse oft nicht, wohin mit dem Geld.

In Kloster Banz wurde dieser Tage von der CSU beschlossen, die Investitionen in Bayerns Infrastruktur auch in den nächsten Jahren auf diesem hohen Niveau zu halten. Das müsse man tun, erklärte Alois Karl, weil der Freistaat das einzige Bundesland sei, das eine wachsende Bevölkerung habe.