Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Weitere Fördermittel fließen in den Wahlkreis

Wir haben einfach tüchtige Bürgermeister, die wissen, dass einem nichts nachgeworfen wird“, betonte Bundestagsabgeordneter Alois Karl, als er in seinem Neumarkter Büro an die Gemeindeoberhäupter von Pilsach und Berngau, Adolf Wolf und Wolfgang Wild die Förderbescheide für die Planung des Breitbandausbaus überreichte, die er in Berlin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur entgegen genommen hatte. Je 50 000 Euro gibt es auch für Lauterhofen, Seubersdorf und Pyrbaum. Die Übergabe dieser Bescheide folgt noch.

Insgesamt stellt der Bund, so Alois Karl, vier Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um auch auf dem flachen Land die gleiche Bedingungen zu schaffen, wie in Großstädten. Viele auf den Dörfern ansässige kleine Betrieb seien auf das schnelle Internet angewiesen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Adolf Wolf hatte auch des Beispiel einer allein erziehenden Mutter aus seiner Gemeinde parat, die dank Breitband und Glasfaser nun von zuhause aus arbeiten könne.

Denn in beiden Gemeinden, betonten Wolf und Wild, seien gerade die kleinen Orte in der Kommune schon sehr gut versorgt. Doch in der Zukunft brauche es noch weitere Verbesserungen. Um diesen Internet-Masterplan umzusetzen, seien diese 50000 Euro für Planungsleistungen hoch willkommen.

Bisher wurden beim Ministerium 1909 Anträge gestellt und 2,3 Milliarden Euro ausgeschüttet. Das Bundesprogramm ist mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar. Bayern stellt aus Landesmitteln zusätzlich 1,5 Milliarden Euro für den Breitbandausbau bereit. Die Kommunen können daraus eine maximale Förderquote von 90 Prozent schöpfen. Im Landkreis Neumarkt sind es nur 70 Prozent. Denn den Kommunen hier geht es einfach zu gut.