Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Sommergespräch der CSU Neumarkt im LGS-Gelände

Das Sommergespräch des CSU Kreisverbandes Neumarkt, zu dem Kreisvorsitzender Alois Karl an den Mistelbacher Keller im Landesgartenschaupark eingeladen hatte, diente CSU-Kommunalpolitikern zu einem effektiven Gedankenaustausch in lockerer Runde und Atmosphäre.
Teilnehmer waren die Mitglieder des engeren CSU-Kreisvorstands und der Vorsitzende des CSU-Stadtverbandes, die Vorsitzenden der Neumarkter und Sengenthaler CSU-Ortsverbände, sowie der CSU-Arbeitsgemeinschaften Junge Union, Frauenunion und Mittelstandsunion. Alois Karl hatte den Treffpunkt mit Bedacht gewählt. Hier am Mistelbacher-Keller auf dem ehemaligen LGS-Gelände zeige sich, wie man Stadtentwicklung nachhaltig betreiben könne. „Wir haben das Gelände der ehemaligen Kläranlage saniert und zugleich hochwertigen Raum für Naherholung geschaffen“, sagte er und blickte in die Zukunft: „Jetzt könnten wir eine Landesgartenschau im Jahr 2022 dazu nutzen, das Gelände des Flugplatzes und seiner Umgebung qualitativ hochwertig zu überplanen und die Weichen für die Entwicklung dieses Gebiets richtig zu stellen.“ Das bedeute viel Arbeit, die sich aber lohnen könne. Das zeigten die deutlich über 400 Hektar, die er in seiner OB-Amtszeit erworben habe und mehr als 90 Hektar, die in diesem Zeitraum für den Wohnungsbau in unserer Stadt ausgewiesen wurden.
Deinings Bürgermeister und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Alois Scherer, der seit kurzem auch die CSU-Kreistagsfraktion führt, berichtete, dass es ihm gelungen sei, für die Realisierung von Erweiterungsplänen heimischer Unternehmen Gewerbegebiete zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig halte er durch gezielte Baulandausweisung in der Gemeinde junge, bauwillige Familien in der Region.
Der Neumarkter Stadtrat und JU-Ortsvorsitzende Marco Gmelch betonte, dass neben der Verdichtung im Stadtgebiet auch mehr für diejenigen Bürger getan werden müsse, die vom eigenen Häuschen träumen. Das A und O sei der Erwerb von Grundstücken durch die Stadt, um „Verhandlungsmasse“ für die Ausweisung und Abgabe von Bau- und Gewerbeflächen zu bekommen. CSU-Stadtverbandsvorsitzender Robert Renker betonte die Notwendigkeit, auch für die einzelnen Ortsteile und ihre angestammten Bewohner bauliche Entwicklungschancen zu schaffen.

Stadtrat Werner Thumann beklagte, dass seit 2005 von der Stadtspitze der durch die CSU-Oberbürgermeister vorgezeichnete Weg nicht mehr konsequent fortgesetzt werde. Häufig würde nur kurzfristig gedacht statt auch auf die nachhaltige Entwicklung der Stadt über viele Jahre zu achten.
Das sei nicht der Ansatz der CSU, sagte Alois Karl: „Wir stehen europa- und deutschlandweit und auf kommunaler Ebene für eine Politik aus einem Guss. Dazu gehört auch, nicht nur an das heute und morgen, sondern auch auf das übermorgen zu denken. Gerade dieses langfristige Denken von verantwortungsvollen CSU-Mandatsträgern auf allen Ebenen habe zu der sehr positiven Entwicklung unserer Heimat beigetragen.“
Der CSU-Ortsvorsitzende von Sengenthal, Jürgen Ropp, betonte, dass auch die Umlandgemeinden an einer positiven Entwicklung Neumarkts interessiert seien. Der Mangel an Bauland im Gebiet der Stadt Neumarkt habe den Druck auf diese Umlandgemeinden erhöht, ihrerseits massiv Bauland auszuweisen. Gemeinden wie Sengenthal wären aber schlichtweg überfordert, wenn sie diese starke Nachfrage an Bauland alleine schultern müssten. „Wir wollen einen gesunden Mix zwischen Menschen, die seit vielen Jahrzehnten vor Ort verankert sind und das dörfliche Leben prägen und den Neubürgern. So kann Integration gelingen und so können auch die Neubürger rasch in die Dorfgemeinschaften aufgenommen werden“, verdeutlichte der CSU-Ortsvorsitzende. Andernfalls würden Widerstände bei den Einheimischen entstehen, die teilweise nur schwer überwunden werden könnten.

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