Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Rappelkiste - Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Zum Abschluss besuchten MdB Alois Karl (Bildmitte) und Bgm. Bernhard Kraus (rechts hinten) zusammen mit Kindesgartenleiterin Melanie Donauer ( hinten 2.v.l. ) und Fachkraft Christiane Guttenberger (links) noch eine Krippengruppe.

VELBURG – Bundestagsabgeordneter Alois Karl überbrachte der Velburger Rappelkiste gern persönlich die gute Nachricht, dass es dank des gemeinsamen Bemühens gelungen ist, den Kindergarten in das neue Programm des Bundes „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, aufzunehmen.

Als er bei seinem Besuch dieser Tage so in das quirrlige Durcheinander der Kinderstimmen hinein hörte, freute er sich, gestand Alois Karl, unverfälschten Oberpfälzer Dialekt zu vernehmen. Er sei nämlich ein großer Befürworter der „zweisprachigen“ Erziehung.
Apropos Sprache: Es ist nun gelungen, die Rappelkiste, die schon 2011 vom Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ profitierte, gerade noch rechtzeitig im aktuellen, Millionen schweren Programm unterzubringen.
Für die 4000 teilnehmenden Kindergärten stellt der Bund bis 2019 rund 100 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Hier in Velburg habe er sich davon überzeugen können, sagte Alois Karl, dass diese insgesamt 400 Millionen Euro gut angelegtes Geld sind. „Es sind sinnvolle Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Mein Dank gebührt den engagierten Mitarbeiterinnen der Rappelkiste, aber auch Bürgermeister Bernhard Kraus, der sich vehement für die Einrichtung eingesetzt hat. Dieses Engagement habe ich auch schon vor fünf Jahren verspürt, als ich das erste Mal die Rappelkiste besuchte.“
Die Rappelkiste bildet mit fünf weiteren Kindergärten aus den Landkreisen Neumarkt und Amberg-Sulzbach und neun Einrichtungen  außerhalb einen Verbund. Dieser Verbund wird durch eine Fachkraft für Sprachkitas unterstützt. Die Ausgaben von 32000 Euro pro Jahr übernimmt der Bund als Personalkostenzuschuss. Zusätzlich erhält jede Einrichtung des Verbundes jährlich 25000 Euro, um eine Fachkraft (halbtags mindestens) für sprachliche Bildung zu bezahlen. Die Federführung des bezirksübergreifenden Verbunds liegt bei der Einrichtung in Lauf.
Kindergartenleiterin Manuela Donauer erläuterte, dass derzeit 62 Kinder im Alter zwischen elf Monaten und sechs Jahren in zwei Krippengruppen und zwei  Kindergartengruppen betreut werden. 32 Kinder sind jünger als drei Jahre. Aktuell sind darunter auch zwei Flüchtlingskinder und vier Buben und Mädchen, die Inklusion erfahren. Bei einem guten Drittel der Kinder wurde ein erhöhter Bedarf an Sprachförderung festgestellt. Sie sind es, die besonders von dem neuen Bundesprogramm profitieren.
„Ich freue mich“ betonte Alois Karl, „dass in Velburg diese wunderschönen Gebäude so mit Leben erfüllt sind. Wir unterstützen hier ein bezirksübergreifendes Netzwerk, dass vielen Kindern beim Spracherwerb hilft und damit ihre Zukunftsperspektiven nachhaltig verbessert. Wir wollen fitte Eltern, die ihre Kinder dabei aktiv fördern. Und wir setzen auf Qualifikation, Qualitätssicherung und den Erfahrungsaustausch bei den Betreuern. Als ehemaliger Oberbürgermeister weiß ich, dass die Bundesebene zwar den Rahmen und manchmal auch die Förderkulisse festlegen kann. Die Umsetzung voranzubringen, ist aber vorrangig die Sache der kommunalen Ebene. Mein Kompliment also an Bürgermeister Bernhard Kraus.

Der bedankte sich im Namen der Rappelkiste und der Stadt Velburg für die aktive Unterstützung durch den Bundestagsabgeordneten , damit dieses Vorhaben zeitnah in Velburg gestartet werden konnte. Es sei wichtig, mit Alois Karl einen Bundestagsabgeordneten  zu haben, der kurzfristig mit großem Nachdruck dazu beiträgt, Hindernisse oder Probleme zu beseitigen. Zugleich zeige der wiederholte Besuch von Alois Karl, dass er auch an einen Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort interessiert sei. 

Melanie Donauer betonte, wie wichtig es für sie sei, auch auf der Arbeitsebene im Büro Alois Karl stets auf offene Ohren für die Anliegen des Kindergartens zu stoßen. „Wir können uns auf ihn verlassen“.

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