Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Karl: Haushalt des Auswärtigen Amtes 2017 enthält deutliche Stärkung der humanitären Hilfe

Einen dicken Haken kann Bundestagsabgeordneter Alois Karl als Berichterstatter für das Außenministerium hinter die Beratungen für den Haushalt 2017 machen. In der Bereinigungssitzung wurden im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem er seit Jahren angehört, noch wichtige Änderung im Etat des Auswärtigen Amtes beschlossen. Besonders am Herzen lag ihm die deutliche Erhöhung der Mittel für die Bekämpfung humanitärer Katastrophen.

Dieser Posten wurde um 550 Millionen Euro aufgestockt“ zeigt sich Alois Karl hoch zufrieden. Im Jahr 2017 werden damit alleine für humanitäre Hilfe im Ausland 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Das sei, stimmt er dem haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU- Bundestags-Fraktion, Eckhardt Rehberg, zu, „ein deutliches Zeichen, dass wir unserer Verantwortung in der Welt gerecht werden. Es ist nicht nur ein wichtiges Anliegen, sonder nach Ansicht Karls eine Notwendigkeit, die Hilfsbedürftigen in der Nähe ihrer Heimat so zu versorgen, dass sie ein würdiges Leben führen können, bis in ihrer Region wieder Frieden eingekehrt ist. Nur so könne man größeren Fluchtbewegungen entgegen wirken. Bei Besuchen in Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon hat Alois Karl mit eigenen Augen sehen können, wie dringend dort Hilfe gebraucht wird. Jeder Euro, der dort eingesetzt werde, erspare ein Vielfaches, wenn die Menschen ansonsten keinen anderen Ausweg mehr sehen, als nach Europa zu fliehen.

Alois Karl hat sich auch vor Ort schon über die Deutsch-Jordanische Universität kundig gemacht und unterstützt aus dieser Erfahrung heraus die Einrichtung einer Fachhochschule in Ost-Afrika für die das Jordanische Beispiel durchaus Vorbild sein kann. Der Haushaltsausschuss greift dem damit betrauten Akademischen Austauschdienst deshalb mit zunächst einer Million Euro zusätzlich unter die Arme.

Gerade in Zeiten zunehmender nationalistischer Tendenzen auch in Europa hat für Alois Karl der Volksbund Kriegsgräberfürsorge einen weiterhin hohen Stellenwert. Die Zuwendungen werden, das wurde in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses beschlossen, um drei Millionen auf 16 Millionen Euro erhöht. Denn über den Gräbern der Gefallenen haben sich die Völker Europas die Hände gereicht und dem Kontinent eine noch nie da gewesene Friedenszeit beschert.