Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl wirbt bei Bahnvorstand Volker Kefer für den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Prag

 

Der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Alois Karl, MdB, führte ein Gespräch mit dem Bahn-Vorstand Dr. Volker Kefer (l.) im DB-Hochhaus. Dabei warb er erneut auf höchster Ebene für den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag getreu dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“.

 

Berlin. Seit vielen Jahren wirbt der Wahlkreisabgeordnete Alois Karl für den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Hartmannshof-Amberg-Schwandorf-Furth-Prag. Jüngster Termin war ein Treffen mit Dr. Volker Kefer im Hochhaus der DB in Berlin. Dr. Kefer ist Vorstand der Deutschen Bahn AG und dort zuständig für die Infrastruktur der Bahn. „Ich habe bereits 2005 angekündigt, dass ich mich mit Nachdruck für eine bessere Verkehrsinfrastruktur in unserem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt einsetzen werde. In der Region Amberg ist der Ausbau der Bundesstraßen auf einen sehr guten Weg. Das stärkt unsere heimische Wirtschaft. Das erhöht die Verkehrssicherheit. Das freut die Autofahrer. Im Bereich der Schiene setze ich auf einen Ausbau der Strecke Nürnberg-Hartmannshof-Amberg-Schwandorf-Prag mit dem Ziel einer durchgehenden Elektrifizierung und Zweigleisigkeit. Ein solches Großprojekt muss dazu zunächst im Bundesverkehrswegeplan verankert werden. Dies ist bislang nicht der Fall. Allerdings wird erstmals in meiner Amtszeit als Abgeordneter aktuell ein neuer Bundesverkehrswegeplan erarbeitet. Dazu habe ich den letzten Jahren bereits viele Vorgespräche geführt. Heute ist klar: Der Ausbau zwischen Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag ist für den Bundesverkehrswegeplan vom Freistaat angemeldet, nachdem ich wiederholt für eine entsprechende Meldung geworben habe. Derzeit werden alle Anmeldungen aus ganz Deutschland im Bundesverkehrsministerium einer ersten Prüfung unterzogen. Dem Deutschen Bundestag wird dann ein Vorschlag aus dem Verkehrsministerium vorgelegt werden. Ich setzte darauf, dass wir durch die Koppelung der beiden Bahnstrecken von Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag zum einen und München-Regensburg-Schwandorf-Prag zum anderen sowie die breite Unterstützung aus unserer heimischen Politik und Wirtschaft eine Aufnahme im neuen Bundesverkehrswegeplan erreichen werden“, berichtet Bundestagsabgeordneter Alois Karl zum aktuellen Stand des Verfahrens.

„Bei einer möglichen Realisierung eines solchen Projektes nimmt die Deutsche Bahn AG eine wichtige Rolle ein. Sie muss eine Kofinanzierung zu den Bundesmitteln erbringen. Sie muss das Projekt planen und sorgt für die Realisierung. Daher ist es aus meiner Sicht doppelt wichtig, dass die DB-Verantwortlichen meine Argumente für den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag kennen. Die Bahn kann als neutrale Stelle geradezu `gutachterlich´ aufzeigen, wo die Vorzüge einer solchen Bahnstrecke liegen. Wenn dann die Politik eine Entscheidung für den Ausbau von Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag trifft, dann sollten deren Argumente auch bei der Planung und Realisierung berücksichtigt werden. Deshalb habe ich erneut bei der DB für den Ausbau auf höchster Ebene geworben und mit Vorstand Dr. Kefer einen Gesprächspartner gefunden, der im Bahnkonzern die Verantwortung für die Infrastruktur trägt und sich auch meinen Argumenten gegenüber sehr offen gezeigt hat“, führte Alois Karl weiter aus. „Ich habe als früherer Oberbürgermeister und aktuell als Wahlkreisabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt häufig die Erfahrung gemacht: Trotz guter Argumente dauert es manchmal, bis ein Projekt realisiert wird. Hier muss man getreu dem Motto `steter Tropfen höhlt den Stein´ weiter für die Interessen unserer Heimat werben. Dies habe ich in diesem Gespräch mit großem Nachdruck erneut ungesetzt. Dies werde ich auch künftig fortsetzen.“

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