Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl verabschiedet Stipendiaten für ein Jahr in die USA

Die Koffer sind gepackt. Am Dienstag, 2. August geht es los. Der 23 Jahre alte Christopher Lukosch aus Hirschau wird auf Vermittlung von Bundestagsabgeordnetem Alois Karl einen einjährigen Aufenthalt in den USU antreten. Diese nahmen Bundestagsabgeordneter Alois Karl und Hirschaus 2. Bürgermeister Josef Pirner zum Anlass, den jungen Hirschauer in die USA zu verabschieden.

Der junge Mann ist einer von 360 Deutschen und ebenso vielen US-Amerikanern, die in den Genuss des Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) kommen, das der Deutsche Bundestag und der US-Kongress 1983 anlässlich des 300. Jahrestags der ersten deutschen Einwanderungswelle in die späteren Vereinigten Staaten aufgelegt hatte.

PPP richtet sich an Schüler von 15 bis 17 Jahren und Berufstätige zwischen 16 und 24 Jahren. Während die Schüler bei ihrem einjährigen Aufenthalt eine High-School besuchen, können sich die Berufstätigen von August bis Dezember im amerikanischen Pendant einer Berufsschule weiterbilden und dann ein Betriebs-Praktikum absolvieren.

Christopher Lukosch wird nach einem Vorbereitungsseminar in New York mit dem Zug nach Clarkston , einem Vorort von Atlanta im Bundesstaat Georgia reisen. Dort ist er bei einer Gastfamilie untergebracht. Das Entgelt für Kost und Logis übernimmt PPP ebenso die Ausgaben für Reise, Seminare und Versicherungen.

Er habe sich für den Hirschauer entschieden, sagt Alois Karl, weil der sich als gereifte Persönlichkeit präsentiert habe, als bodenständiger, aber weltoffener Oberpfälzer. Der Verwaltungsangestellte im Bundeswehrdienstleistungszentrum in Amberg hat beruflich einen Bezug zu den USA. Er verfüge über eine gute Allgemeinbildung und vorzügliche Englischkenntnisse. Durch intensive Kontakte des Büros von Alois Karl mit dem Verteidigungsministerium ist jetzt auch sicher gestellt, dass der USA-Aufenthalt zu keinem Karriereknick führt und der späteren Verbeamtung nicht im Wege steht. Alle nötigen Prüfungen hat Christopher Lukosch bereits mit Erfolg abgelegt.

Erfolg hatte auch Alois Karl mit seiner Bitte an einen guten Bekannten, den Deutschen Generalkonsul in Atlanta, ihm bei der Suche nach einem Praktikumsplatz zu helfen, Der Hirschauer wird Anfang 2017 bei dem Kunststoffhersteller United Soft Plastics USP arbeiten und dort auch etwas Taschengeld verdienen.

Das kann der 23-Jährige gut brauchen, der den USA-Aufenthalt auch dazu nutzen will, mehr von dem faszinierenden Land zu sehen. Eine Einladung hat er schon. Ein früherer Nachbar, ein US-Soldat, der inzwischen in seine Heimat Georgia zurück gekehrt ist, freut sich auf seinen Besuch in Savannah an der Atlantikküste, eine der schönsten Städte in den Staaten.