Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl: Trotz Griechenlandkrise dürfen wir unsere Heimat nicht vergessen!

CSU-Bundestagsabgeordneter Alois Karl im intensiven Dialog mit Besuchergruppe aus unserem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt

MdB Alois Karl (Bildmitte) mit der Besuchergruppe aus Amberg, Amberg-Sulzbach und Neumarkt nach dem Gespräch im Berliner Reichstagsgebäude.

Berlin. Auf Einladung ihres Wahlkreisabgeordneten Alois Karl besuchten rund 50 Bürger aus Amberg und den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neumarkt die Bundeshauptstadt. Einer der Höhepunkte der dreitägigen Berlin-Reise war die Diskussion mit MdB Alois Karl im Berliner Reichstagsgebäude. Im seinem Einführungsstatement berichtete der CSU-Bundestagsabgeordnete den Besuchern aus dem Wahlkreis zunächst kurz über seine politische Arbeit in Berlin, bevor er sich einen intensiven Gedankenaustausch stellte.

„Für mich als Wahlkreisabgeordneten für Amberg-Sulzbach-Neumarkt ist es wichtig, dass wir über große politische außenpolitische Fragen nicht die Weiterentwicklung unserer Heimat vergessen. Deshalb setze ich mich ganz bewusst für Projekte aus unserer Region ein. Jüngstes erfolgreiches Beispiel ist das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes. Ich habe mich mit großem Nachdruck dafür eingebracht, dass bei 123 bundesweit geförderten Projekten sogar 2 Maßnahmen in unserem Wahlkreis Zuschüsse aus diesem Programm erhalten werden. Und auch die Zuschusshöhe ist erheblich. Insgesamt stehen fast 1,1 Millionen Euro an Bundesmittel für die Sanierung des Klosters Plankstetten und der Kirche St. Johannes der Täufer in Ebermannsdorf bereit. Das ist eine Spitzenförderung, wenn man weiß, dass wir als Haushaltsausschuss für alle 123 Projekte gerade einmal rund 20 Millionen Euro für 2015 freigeben konnten. Für Plankstetten ist es sogar der höchste Förderbetrag unter allen 123 Projekten! Dabei ist mir der Denkmalschutz ebenso ein Anliegen, wie der Städtebau. Wir können vor der Geschichte nicht bestehen, wenn wir in dieser relativ reichen Zeit unsere Baudenkmäler verfallen lassen und so ein Stück Identität unwiederbringlich verloren geht. Gerade diese Vielfalt und der geschichtliche Reichtum macht in Zusammenspiel mit den Bürgern unsere Heimat so lebens- und liebenswert“, verdeutliche MdB Alois Karl, der dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages angehört.

In dieser Verantwortung sieht Bundestagsabgeordneter Alois Karl auch die aktuelle griechische Regierung: „Die griechischen Normalbürger haben in den letzten Jahren viele Belastungen hingenommen. 2014 war das Jahr, wo sich die ersten Früchte der notwendigen Reformen in Griechenland erkennbar wurden. Erstmals seit vielen Jahren waren 2014 die staatlichen Einnahmen wieder höher als die staatlichen Ausgaben, wenn man die Zinszahlungen unberücksichtigt lässt. Damit hat sich auch in Griechenland das bestätigt, was Irland, die baltischen Staaten, Slowenien, Portugal, Spanien und sogar Zypern bereits vorgemacht hatten: Wer auf die eine Krise mutig reagiert, Reformen in Angriff nimmt, der kann auch dank der Solidarität von Deutschland und weiterer EU-Partner aus einer schwierigen Lage herausfinden. Leider verspielt diese griechische Regierung die bisherigen Reformgewinne mit ihrem unverantwortlichen Verhalten. Zugleich stößt diese griechische Regierung ausgerechnet die EU-Staaten und ihre Bürger vor den Kopf, die heute für die Schulden bürgen, die Griechenland durch eigene Misswirtschaft über viele Jahre angehäuft hat“, bedauerte Alois Karl. Diese Kritik teilten auch die Besucher, was sich bei sehr vielen Wortmeldungen bestätigte. Anschließend wurde sehr offen diskutiert, mit welchen Risiken ein Grexit für Deutschland verbunden wäre und welche Alternativen dazu noch realistischer Weise bestehen.

Weitere Programmpunkte der Reise waren ein Besuch der KfW-Bank am Berliner Gendarmenmarkt, eine Führung durch die Stasi-Forschungs- und Gedenkstätte Hohenschönhausen, eine mehrstündige Stadtrundfahrt und eine einstündige Schiffstour auf der Spree, sowie die Besichtigung des Berliner Abgeordnetenhauses.