Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl: Prävention vor Unfällen an Bahnübergängen

Der schwere Unfall an einem Bahnübergang bei Freihung, der, wie berichtet, zwei Menschenleben forderte, geschah wohl, weil der Tieflader auf dem Buckel zwischen den Schienen aufgesessen war.

Da sich ein ähnlich gelagertes Unglück vor 18 Jahren unweit dieser Stelle zugetragen hatte, wobei fünf Menschen ihr Leben verloren, wandte sich Bundestagsabgeordneter Alois Karl an Bahnchef Dr. Rüdiger Grube.

In seinem Brief schilderte er den Unfallhergang bei Freihung nach bisherigen Erkenntnissen. Als zuständiger Wahlkreisabgeordneter erwartet er vom DB-Konzern, dass geprüft werde, wie das Risiko für derartige Unglücke gesenkt werden könne.

Er sei sich im Klaren darüber, schreibt Alois Karl, dass der Idealzustand, die kreuzungsfreie Begegnung von Bahn und Straßenverkehr sich in den nächsten Jahren nicht auf allen Strecken realisieren lasse. Aber es lägen, zumal sich im Norden der Bundesrepublik in den letzten Tagen weitere Unfälle zwischen Schienen- und Straßenfahrzeugen ereigneten, ja schon einige Vorschläge auf dem Tisch, wie Notrufknöpfe oder elektronische Signale an den Lokführern, wenn die Schienen blockiert sind. Für eine Einschätzung der Bahn, wie kurz- und mittelfristig die Risiken gesenkt werden könnten, wäre er dankbar.