Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl erreicht zusätzliche Städtebaumittel für die Sanierung des Klosters Plankstetten

Zusätzlich 1,4 Millionen Euro vom Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“

Benediktinerabtei Plankstetten kann mit einer weiteren Millionen-Förderung aus dem Programm des Bundestags rechnen

Berching. „Für die weitere Sanierung der Klosteranlage unter ökologisch nachhaltigen und energieeffizienten Gesichtspunkten stellen wir aus dem Programm des Deutschen Bundestages `Nationale Projekte des Städtebaus´ 1,4 Millionen Euro bereit“, berichtet Bundestagsabgeordneter Alois Karl. „Ich habe heute Landrat Willibald Gailler, Berchings Bürgermeister Ludwig Eisenreich und Abt Beda Maria Sonnenberg und Bischof Gregor Maria Hanke diese freudige Mitteilung überbracht. Die Zuschusshöhe ist außergewöhnlich hoch. Zudem ist es nicht das erste Mal, dass der Deutsche Bundestag für die Sanierung des Klosters Plankstetten enorme Fördermittel zur Verfügung stellt. Allein aus drei Denkmalschutzsonderprogrammen des Deutschen Bundestages haben wir für die Sanierung der Benediktinerabtei bisher schon 1,4 Millionen Euro freigegeben. Weitere 1,18 Millionen an Bundesmittel haben wir im Rahmen des Konjunkturprogramms II bewilligt. Zudem haben wir noch 300.000 Euro über zwei frühere Bewilligungen aus dem Programm für nationale wertvolle Kulturgüter bereitgestellt. Zusammen mit den jetzt zusätzlich verfügbaren 1,4 Millionen fließen allein aus diesen drei Programmen insgesamt rd. 4,3 Millionen Euro an Bundesmitteln nach Plankstetten. Dies belegt eindrucksvoll: Als Abgeordneter des Deutschen Bundestages konnte ich das Benediktinerkloster massiv unterstützen.

Weiter ist festzuhalten: Es hat sich als goldrichtig erweisen, dass ich die Zuerkennung des Klosters als `Denkmal von nationalem Rang´ mit Nachdruck vorangetrieben habe und stetig mit hohem persönlichen Einsatz für dieses Maßnahme mit Leuchtturmcharakter für unsere Heimat werbe. Bei der Auswahl der Projekte konnte zudem erreicht werden, dass das Kloster ein innovativer Lernort für Studierende der Hochschule Amberg anerkannt wurde. Auch diese Verknüpfung mit der damaligen Fachhochschule Amberg hatte ich frühzeitig gefordert. Besonders gefreut hat mich, dass aufgrund meiner vertrauensvollen Zusammenarbeit mit meiner CSU-Kollegin Anja Weisgerber als Jury-Mitglied und dem Parl. Staatssekretär Florian Pronold diese Punkte bei der Projektauswahl positiv gewürdigt wurden“, gab Alois Karl einen Einblick für die Entscheidungsgrundlagen über den Antrag der Stadt Berching.

„Mit diesen Fördermitteln unterstützt der Deutsche Bundestag die Verwendung ökologischer und nachhaltiger Baustoffen. Zudem soll über Maßnahmen zur Energieeffizienz der Energieverbrauch um 75 Prozent gegenüber dem Ist-Bestand gesenkt werden. Durch die Sanierung der Fassaden und Außenanlagen soll das einheitliche Erscheinungsbild des Klosterensembles wiederhergestellt werden“, erläuterte Alois Karl weiter. „Zudem werden die Gebäude brandschutztechnisch ertüchtigt und sollen barrierefrei werden. Zugleich wollen wir den Raum für die wirtschaftlichen Aktivitäten des Klosters verbessern. Bestehende Räume werden erweitert, die Gebäudeinfrastruktur verbessert.“

„Für den Landkreis Neumarkt und die Stadt Berching ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zudem wollen wir unseren Bürgern ein lebens- und liebenswertes Umfeld bieten. Deshalb war es unser Ziel, dass in Anlehnung an das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Berching auch das Erscheinungsbild der Benediktinerabtei Plankstetten verbessert wird. So wollen wir sowohl die Attraktivität unserer Heimat beleben und die touristische Attraktivität unseres Landkreises steigern“, betonte Landrat Willibald Gailler.

Mit dieser Förderungsmöglichkeit sei die Benediktinerabtei einen weiteren wichtigen Schritt bei der Erhaltung und der Klosteranlage vorangekommen, verdeutlichte Abt Dr. Beda Maria Sonnenberg, OSB. Er bedankte sich sehr herzlich bei seinem Bundestagesabgeordneten Alois Karl für dessen unermüdliche Unterstützung. Am Ende der Sanierung soll eine Anlage stehen, die wieder ein geistlicher Kristallisationspunkt für die Region ist, wo die Menschen auf ihren Weg zu Gott die Kraft erleben können, die von bis zu 900 Jahre alten Gebäudeteilen und modern gestalteten Räumen ausgeht. Zudem sei für den Orden auch wichtig, dass das Kloster ein Ort bleibe, wo die Mönche gut beten und arbeiten könnten. Dazu gehöre auch eine ordentlichen Funktionalität und die Möglichkeit, möglichst viel für den Unterhalt des Klosters selbst erwirtschaften zu können.

Alois Karl gab auch seine persönliche Einstellung preis: „Wir brauchen gerade auch in unserer Heimat geistige und kulturhistorische Kristallisationspunkte und müssen sie erhalten. In unserer heutigen doch reichen Zeit wäre es nicht zu akzeptieren und vor der Geschichte nicht zu verantworten, wenn wir solche baulichen, kulturellen und geistigen Hochpunkte unserer Heimat verkommen lassen.“

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