Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl ermöglichte jungen Parsberger an Jugend und Parlament 2016

Bundestagsabgeordneter Alois Karl (r.) und der Andreas Krotter bei einer Sitzungsunterbrechung von Jugend und Parlament im Plenarsaal des Deutschen Bundestages.  Alois Karl hatte den jungen Parsberger Bankkaufmann und Schatzmeister der JU Parsberg für dieses Programm des Bundestages nominiert.

315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen vom 4. bis 7. Juni im Bundestag an der Veranstaltung „Jugend und Parlament“ teil. Der 19-jährige Andreas Krotter aus Parsberg war dabei. Sein Wahlkreisabgeordneter Alois Karl hatte ihn erfolgreich vorgeschlagen. Die Teilnehmer übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und haben vier Gesetzesinitiativen simuliert. Sozusagen zur Debatte stehen Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernten dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal konnten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Vollbesetzte Besuchertribünen haben dabei für wirklichkeitsnahe Bedingungen gesorgt.
Im Anschluss an die Simulation diskutierten die Teilnehmer mit Vertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu „Jugend und Parlament“ die parlamentarische Arbeit abbildet. Welchen hohen Stellenwert dem Programm zugeordnet wird, zeigt sich, dass sich sowohl Bundestagspräsident Norbert Lammert, als auch seine Stellvertreter Johannes Singhammer sowie weitere hochrangige Parlamentarier an Jugend und Parlament aktiv beteiligten.

Alois Karl nutze eine Sitzungsunterbrechung um mit Andreas Krotter im Plenarsaal über dessen Eindrücke zu sprechen. „Es war wirklich eine tolle Gelegenheit, zu erfahren, wie Politik gestaltet werden kann. Ich wurde zum Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses berufen und konnte auf diese Weise sogar an Koordinierungsrunden auf der Präsidialebene teilnehmen“, berichtete Andreas Krotter seinem Abgeordneten. „Ich habe auch viele andere junge Menschen kennengelernt, die sich für Politik interessieren. Diese reichten von der Linken Jugend bis hin zur Jungen Union. Gerade diese Diskussionen mit anderen politischen Lagern waren sehr spannend. Zugleich haben sie mich darin bestärkt, dass ich in der Jungen Union die richtige politische Heimat gefunden habe.“

„Es freut mich, dass ich nun schon zum wiederholten Mal einen jungen Menschen aus unserem Wahlkreis diesen Blick hinter die politischen Kulissen eröffnen konnte. Ich habe selbst in jungen Jahren gelernt, wie wichtig eine gute Streitkultur ist. Dieses intensive Ringen um die richtige Lösung kann großen Freude machen. Für mich war es das Werben für die eigene Position eine Herausforderung, die ich stets gerne angenommen habe. Mit den richtigen Argumenten und Überzeugungskraft konnte ich diese Lösungen auch gegen Bedenken meist durchsetzen. Gerade in der Kommunalpolitik konnte ich dabei in der Folge erleben, wie die Lösungen verwirklicht wurden und im Nachhinein breite Zustimmung finden“, sagte Alois Karl. „Ich hoffe, dass sich heute auch Andreas Krotter mit diesem Gestaltungsvirus endgültig infiziert hat und sich dauerhaft vor Ort  politisch einbringen wird.“

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