Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl als Kreisvorsitzender der CSU Neumarkt i.d.OPf. eindeutig bestätigt

MdB Alois Karl wird zusammen mit seinem bewährten Team von vier gleichberechtigten Stellvertretern auch die nächsten zwei Jahre den CSU-Kreisverband Neumarkt führen. Die Kreisvertreterversammlung wählte ihn am Freitagabend mit 93 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.

Ohne Gegenkandidaten wurden, wie von Alois Karl vorgeschlagen, Susanne Hierl mit 157 Stimmen, Heidi Rackl (150), Alois Scherer (146) und Jochen Zehender (151) als Stellvertreter bestätigt.

Alles andre wäre eine Überraschung gewesen. Denn die Mannschaft hat gute Arbeit geleistet, seit Alois Karl den Kreisverband im Herbst 2015 in schwierigen Zeiten übernommen hatte, als der bislang amtierende Vorsitzende Albert Füracker zum Bezirksvorsitzenden der Oberpfälzer CSU gewählt worden war. Satzungsgemäß musste er den Kreisvorsitz abgeben.

Alois Karl hatte damals schon klar gemacht, dass er durch sein Mandat als Bundestagsabgeordneter knapp die Hälfte seiner Zeit in Berlin verbringen müsse und auch im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg, die zu seinem Bundestagswahlkreis gehören, eingespannt sein werde. Und dann habe er ja auch noch Familie. Er hat diese Mehrfachbelastung, die ihn auch in den kommenden zwei Jahren nicht los lassen wird, gemeistert. Er werde diese Zeit aber nutzen, um eine reibungslose Nachfolge zu organisieren. Mit der Einführung der Regionalkonferenzen hatte er zusammen mit seinen Stellvertreten die Hand am Puls der Basis. Sein Dank galt aber auch seinem Büroleiter Harald Frank, der ihm stets den Rücken frei gehalten habe und dem ganzen Team der Geschäftsstelle.

Alois Karl nutzte die Kreisvertreterversammlung, um dem CSU-Oberbürgermeisterkandidaten Richard Graf Mut zu machen und ihm zu versichern, dass der Kreisverband wie ein Mann hinter ihm stehe. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen hätten gezeigt, dass der siegen kann, der kämpft, auch wenn die Ausgangslage zunächst nicht so rosig gewesen war. Aber nun sei er sich sicher: „Richard Graf ist auf die Überholspur gegangen“.

Der Dank des alten und neuen Kreisvorsitzenden galt auch den Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Kreis-CSU: Die Junge Union, die Mittelstands-Union, die Frauen Union, die Senioren Union, die CSA, die Fachgruppe Landwirtschaft, die Kommunalpolitische Vereinigung und der Arbeitskreis Schule, Bildung und Kultur seien das Rückgrat der CSU im Landkreis.

In einem Grußwort hatte Staatssekretär Albert Füracker das Zusammengehörigkeitsgefühl der Partei beschworen und mit Blick auf die anstehenden Bundestags- und Oberbürgermeisterwahlen an die Kämpferherzen der Delegierten appelliert.

Ein Kämpferherz hat Richard Graf, der in einer kurzen, aber eindringlichen Wortmeldung eine Abkehr der Stadtpolitik vom kurzfristigen Denken und weitsichtiges Handeln einforderte. Der amtierende OB erkläre nun vieles in einer Art Aktionismus zur Chefsache. Man könne das auch als Drohung verstehen.