Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Holmeier/Karl/Lanzinger: Deutsche Bahn AG unterstützt Aufnahme des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe Amberg, Cham, Schwandorf und die Aufnahme von Furth im Wald in das Sonderprogramm

Barrierefreie Bahnhöfe sind wichtig für die Mobilität älterer, körperlich eingeschränkter Menschen oder Familien mit Kinderwägen

Der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Karl Holmeier, Alois Karl als Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach und Neumarkt und die Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger setzen sich für eine Aufnahme der Bahnhöfe in Amberg, Cham und Schwandorf in das erfolgreiche Ausbauprogramm „Barrierefreie Bahnhöfe“ der Bayerischen Staatsregierung ein. Zudem wird gefordert, den Bahnhof Furth im Wald mit Mitteln aus dem 50-Mio-Euro Modernisierungsprogramm des Bundes „Bahnstationen im ländlichen Raum“ barrierefrei zu gestalten. Der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen in der Oberpfalz war auch Gegenstand des jüngst in Berlin erfolgten Arbeitsgespräches mit der Spitze der Deutschen Bahn AG.

Karl Holmeier, Alois Karl und Barbara Lanzinger werben bei der Bahnspitze für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe: „Die Menschen in den Landkreisen Schwandorf, Cham und Amberg sind auf eine leistungs- und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Vor allem für ältere, körperlich eingeschränkte Menschen oder Familien mit Kinderwägen ist der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe ein wesentlicher Bestandteil zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Für viele Bürgerinnen und Bürger endet die Mobilität leider immer noch an der Bahnsteigkante. Das muss sich ändern, wenn wir die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben gewährleisten wollen.“

Der Bahnvorstand für Wirtschaft, Recht und Regulierung, Ronald Pofalla, sowie der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn in Bayern, Klaus-Dieter Josel, haben den Abgeordneten bestätigt, dass die Deutsche Bahn AG die Aufnahme der Bahnhöfe in Amberg, Cham und Schwandorf in die Projektliste der Bayerischen Staatsregierung für den
Zeitraum 2018-2023 unterstütze. Gleiches gelte für den Bahnhof in
Furth im Wald.

Die drei CSU-Abgeordneten sind bei den Gesprächen mit der Bahn auch voll des Lobes für die bisherigen Aktivitäten der Bayerischen Staatsregierung zum barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe im Freistaat: „Mit dem tollen Ausbauprogramm ist Bayern wieder einmal Vorreiter für ganz Deutschland. Mit solchen bundesweit einmaligen Programmen können wir den durch unsere wirtschaftliche Kraft erarbeiteten Wohlstand den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern zurückgeben. Es ist richtig und wichtig, dass die Staatsregierung das sehr gute und erfolgreiche Ausbauprogramm auch im Zeitraum 2018-2023 fortsetzt. Davon müssen jetzt auch die Bahnhöfe in Amberg, Cham und Schwandorf profitieren.“

Die Abgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger ergänzten gegenüber dem Bahnvorstand Pofalla und dem Bayernbeauftragten Josel: „Wir bemühen uns schon seit Jahren darum, dass die Bahnhöfe barrierefrei umgebaut werden. Alle Bemühungen blieben jedoch vergebens, da die notwendigen Umbauten bislang erst ab einer Zahl von über 1.000 Reisenden pro Tag vorgesehen seien. Dies hat in der Region bei vielen betroffenen Menschen zu einer großen Enttäuschung geführt. Mit dem jetzt von Bundesminister Alexander Dobrindt aufgelegten Förderprogramm ‚Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen‘, die weniger als 1.000 Ein- und Aussteiger pro Tag aufweisen, kann ein mühsamer Weg endlich ein erfreuliches Ende finden. Nachdem die Fahrgastzahlen nach der neuesten Erhebung in Amberg inzwischen 1.000 überstiegen haben, wird uns dies für Amberg nur weiter helfen, wenn wir hier einen Weg finden, dass der Bahnhof Amberg entweder dennoch über dieses Programm oder auf eine andere Weise ertüchtigt wird. Dafür haben wir bei diesem Treffen mit dem Bahn-Vorstand mit großem Nachdruck geworben.“

Von den 1017 Bahnhöfen in Bayern sind nach Auskunft von Klaus-Dieter Josel zurzeit 380 barrierefrei. In den vergangenen fünf Jahren seien knapp 400 Mio. Euro in Bayern investiert worden. Bis 2018 seien weitere 250-270 Mio. Euro an Investitionen in die Barrierefreiheit bayerischer Bahnhöfe eingeplant.