Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Gute Laune beim traditionellen Frühschoppen der Trautmannshofener Kirchweih

Ein bestens aufgelegter Alois Karl (MdB) sorgte im gut gefüllten Festzelt der Trautmannshofer Kirchweih für das Kontrastprogramm zum teilweise mehr als schlampigen Wetter am Kirwa-Montag. „Der gehört traditionell dem politischen Frühschoppen und genauso traditionell regnet es“, wusste CSU-Ortsvorsitzender Xaver Lang vor vielen Parteifreunden auch aus den Nachbargemeinden.

Für den Bundestagsabgeordneten ist jeder Auftritt in dem Dorf mit der markanten Kirche ein Heimspiel. Sein Vater stammt von hier und er selbst hat einige Zeit beim FC Trautmannshofen gekickt. Und dann darf er sich mit Fug und Recht das Verdienst anrechnen, Trautmannshofen bundesweit berühmt gemacht zu haben. Natürlich durfte ein Anspielung auf die Milchattacke und die folgende Schelln nicht fehlen. Darauf hatten ja alle gewartet.

Das war auch ein guter Einstieg, um auf die Sorgen und Nöte nicht nur der Landwirte, sondern der Menschen auf dem flachen Land ganz allgemein einzugehen, wo der Großteil der Bevölkerung wohnt und wo sich viele kleine Handwerksbetriebe angesiedelt haben. Stabile Sozialsysteme, schnelles Internet und eine sorgfältige Erbschaftssteuer-Regelung sind da Stichworte.

Alois Karl warb bei seinem Wahlkampfauftritt „vor der größten Ansammlung von gesundem Menschenverstand im Landkreis“ nicht nur für sich selbst und die Erststimme für die CSU. Er brach auch eine Lanze für die Bewerber auf der Liste, wie Stephan Meier aus Neumarkt und Andreas Otterbein aus Kastl. Die würden einen höchst engagierten Wahlkampf führen, obwohl sie sich im Klaren seien, dass ihre persönliche Chance in den Bundestag zu kommen bei der momentanen Parteienkonstellation gering ist. Umso mehr sei ihr Einsatz zu würdigen.

In der Zeitung habe er die Vorstellung der zehn Direktkandidaten für seinen Wahlkreis gelesen. „Außer mir habe ich nur einen gekannt. Solch ein Unbekannter kommt sogar aus München. Der versteht doch die Leute hier in Trautmannshofen überhaupt nicht“ spottete er über die Mitbewerber, „die meinen, sie können hier bei die Baierl was abstauben“.

Auch die großen Themen der Innenpolitik wie die Flüchtlingsfrage und das Anrecht auf Sicherheit und Unversehrtheit der Bürger streifte Alois Karl und betonte, dass das CSU-regierte Bayern auf all diesen Feldern dem Rest der Republik zum Vorbild dienen könne. Bemerkenswerterweise habe das der neue NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ganz offen zugegeben.