Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Gute Freundschaft von Gerda Hasselfeldt und Alois Karl zeigt sich auch in Freystadt

Die Freundschaft, die die CSU-Landesgruppenchefin in Berlin, Gerda Hasselfeldt und MdB Alois Karl pflegen, hat durchaus etwas von Nachhaltigkeit. Die beiden kennen und mögen sich schon seit der gemeinsamen Studienzeit in Regensburg.

Umso mehr freute es den Neumarkter Wahlkreisabgeordneten, die „stärkste Frau in der CSU“ im Spitalstadl in Freystadt begrüßen zu können, wo sie das Thema „Nachhaltige Politik zum Wohle von Bürgern und Unternehmen“ beleuchtete. Die CSU, so die Niederbayerin, hat bewiesen, dass sie das kann. Bayern, das seit vielen Jahrzehnten von der CSU geprägt ist, steht heute beneidenswert da. Darauf hatte auch Alois Karl vor einem mit geladenen Gästen gut gefüllten Saal stolz verwiesen. Die Region um Neumarkt war mal das Armenhaus Deutschlands und glänzt heute mit nahezu Vollbeschäftigung und einer Jugendarbeitslosigkeit von 0,0 Prozent.

In die gleiche Kerbe hieb Landrat Willibald Gailler. Der Landkreis sei de facto schuldenfrei. Die vor Kraft strotzenden Gemeinden lieferten sich einen fruchtbaren Wettstreit.

Das Geheimnis der bayerischen Erfolgsgeschichte ist unter anderem die nachhaltige Förderung der Regionen und des ländlichen Raumes. „Aus Nordrhein-Westfalen schauen sie her zu uns und können es gar nicht glauben, dass das flache Land derartige Arbeitsmarktzahlen und Wirtschaftsdaten aufweisen kann.“, sagte die erfahrene Politikerin. „Unser Ziel muss es sein, das was in Bayern erreicht wurde, für die Bundesrepublik zu schaffen."

Auch auf dem Feld der Bildung ist Bayern mit den aufs ganze Land verteilten Fachhochschulen einen eigenen, erfolgreichen Weg gegangen. Allmählich, so Hasselfeldt, setze sich auch in anderen Bundesländern die Erkenntnis durch, dass es eine gute Idee wäre, diesem Beispiel zu folgen.

In ihrem Referat vor mit den grundsätzlichen CSU-Positionen vertrautem Publikum arbeitete Gerda Hasselfeldt die Unterschiede zum politischen Gegner heraus. Das lieferte, wie Staatsekretär Albert Füracker in seinem Schlusswort betonte, das Rüstzeug für die Parteifreunde, an ihrem Arbeitsplatz oder bei Bekannten dafür  zu werben, am 24. September der CSU ihre Stimme zu geben.

In den vergangenen zwölf und besonders den letzten vier Jahren habe die Bundesregierung, so Hasselfeldt, unter der ruhigen und unaufgeregten Führung von Angela Merkel keine Steuern erhöht, keine zusätzlichen Schulden gemacht, aber mit gezielten Investitionen, etwa in die Infrastruktur, viel erreicht. Den Verführungen des Geldausgebens mit dem Füllhorn habe sie erfolgreich widerstanden. In der Steuerpolitik dürften die Leistungsträger nicht gemolken, sondern müssten gefördert werden. Zur Verdeutlichung zitierte Gerda Hasselfeldt Margaret Thatcher, die mal so sagte: „Sozialisten haben das Problem, dass ihnen eines Tages das Geld anderer Leute ausgeht“.

Hasselfeldt griff noch einige wichtige Zukunftsvorhaben auf. Den Familien müsse es leichter gemacht werden, die spezifischen Herausforderungen zu meistern. Deshalb will die CSU das Kindergeld um 300 Euro pro Jahr und Kind erhöhen und ein Baukindergeld einführen, das 1200 Euro pro Jahr und Kind betragen und zehn Jahre lang ausbezahlt werden soll. Die Mütterrente mit drei Jahren Erziehungszeit auch auf die Frauen auszuweiten, die vor 1992 Kinder groß gezogen haben, sei eine Frage der Gerechtigkeit

Vorbildlich sei Bayern auf dem Gebiet der Sicherheit. Während anderswo Stellen abgebaut wurden hier mehr Polizisten eingestellt. Eindringlich mahnte Hasselfeldt die Politik und die Menschen, den Sicherheitskräften Rückendeckung und Anerkennung zu geben.

Im Umgang mit den Flüchtlingen fordert die Straubingerin Humanität, wie sie Bayern 2015 praktizierte, Integration derer die bleiben dürfen, sich aber auch unseren Wertevorstellungen anpassen müssen, eine Begrenzung der Zuwanderungszahlen und europäische Lösungen und vor allem die Bekämpfung der Fluchtursachen.

Viel Beifall bekam sie im Spitalstadl für den Appell, die bäuerliche Landwirtschaft als eine tragende Säule unserer regionalen Wirtschaft zu verstehen. Im ländlich geprägten Landkreis weiß man das.

 

Schließlich bat Freystadts Bürgermeister Alexander Dorr , den Gast, sich im Ehrenbuch der Stadt, wie in Freystadt das Goldene Buch heißt, einzutragen. Sie bedankte sich darin für den freundlichen Empfang in der „wunderschönen Stadt“. Hier in einer wohlhabenden Kommune angekommen zu sein, habe sie schon erkannt, als sie durch das Nordtor auf den Marktplatz fuhr. Man sehe, dass hier tüchtige Bürgermeister geschickt Städtebaufördermittel abgegriffen haben. Damit kennt sie sich als frühere Bauministerin aus und sie weiß auch, dass Alois Karl bei der Auflage von Städtebauförderprogrammen im Haushaltsausschuss, dem wichtigsten dieser Gremien überhaupt, kräftig mit angeschoben hat.

Alois Karl und Alexander Dorr gaben der Straubingern kleine Geschenke mit auf den Nachhauseweg, Albert Füracker ein Kompliment: „Oft wird kritisiert, wenn Politiker nicht aufhören wollen. Mit Gerda Hasselfeldt, die nicht mehr für den Bundestag kandidiert, hört die Falsche auf“.