Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Grünes Licht für Alois Karl für eine Attraktivitätssteigerung des neuen Gewerbegebiets Gebenbach-West

Bundesnetzagentur stellt Neuzuschnitt des Ortsnetzes in Aussicht um damit einen besseren Breitbandzugang zu ermöglichen

Gebenbachs 3. Bürgermeister Dominik Obermeier zusammen mit seinem Wahlkreisabgeordneten Alois Karl und Kreisrat Michael Mertel nach dem Gespräch auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes.

Berlin/Gebenbach. Vor wenigen Wochen nutzte Gebenbachs 3. Bürgermeister Dominik Obermeier einen Berlin-Aufenthalt dazu, seinen Wahlkreisabgeordneten Alois Karl um Unterstützung zu bitten. Hintergrund war, dass die Fläche des neuen Gewerbegebiet Gebenbach-West bisher dem Ortsnetz 09664 zugeordnet war. Nun hatte sich bei der Erschließung herausgestellt, dass über das Ortsnetz 09664 nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand eine Erschließung mit leistungsfähigen Breitbandzugängen möglich wäre. Hingegen ließ sich eine Anbindung über das Ortsnetz 09622, das auch den Ort Gebenbach umfasst, wesentlich wirtschaftlicher erreichen. „Da hierfür eine Genehmigung der Bundesnetzagentur erforderlich ist, habe ich unseren Wahlkreisabgeordneten Alois Karl um Unterstützung gebeten und ihn bei unserem Treffen in Berlin die Hintergründe geschildert“, sagte Dominik Obermeier. „Ich habe daraufhin umgehend prüfen lassen, wie ich die Gemeinde Gebenbach bei diesem Anliegen unterstützen kann. Anschließend habe ich mich zunächst schriftlich an den Präsidenten der Bundesnetzagentur Homann gewandt und dann ein persönliches Treffen mit dem Präsidenten zum möglichen Ausbau des Stromnetzes dazu genutzt, auch diese Problematik erneut anzusprechen. Jetzt habe ich die Zusicherung erhalten, dass die Bundesnetzagentur grünes Licht für eine rasche Umgruppierung der Fläche vom Vorwahlbereich 09664 zum Bereich 09622 geben will“ berichtet Bundestagabgeordneter Alois Karl.

„Dies steht noch unter einen Vorbehalt, dass auf der Fläche heute noch keine Telefonanschlüsse geschaltet sind. Dies muss noch im Rahmen einer Anhörung bestätigt werden. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass dies gelingen wird. Schließlich haben wir eine entsprechende Bestätigung bereits durch die VG Hahnbach erhalten, bevor ich den Schriftsatz an Jochen Homann verfasst habe. Damit kann die Gemeinde Gebenbach den künftigen Firmen im Gewerbegebiet eine leistungsfähige Breitbandanbindung in Aussicht stellen“, zeigte sich MdB Alois Karl zuversichtlich und überbracht die frohe Kunde an Dominik Obermeier.

„Wir freuen uns außerordentlich über diese positive Mitteilung von Alois Karl. Es ist toll, zu wissen, dass er uns stets mit großem Nachdruck bei unseren Anliegen unterstützt. Wie schon beispielsweise bei der Dorferneuerung in Atzmannsricht hat er auch hier für eine gute Lösung gekämpft. Dafür dankte ich ihm ausdrücklich“, sagte Gebenbachs 3. Bürgermeister Dominik Obermeier. „Wir erleben bei der Vermarktung des Gewerbegebiets West sehr eindrucksvoll, wie wichtig ein leistungsfähiger, wirtschaftlich betreibbarer Breitbandanschluss bei Unternehmensansiedlungen ist. Dabei geht es nicht nur um die standardmäßigen Übertragungsraten. Vielmehr ist es für einige Firmen noch wichtiger, mit welchen Zusatzkosten sie erhöhte Datenübertragungsraten zubuchen können. Hier können wir dank der Unterstützung unseres Bundestagsabgeordneten Alois Karl den Firmen jetzt die Firmen auf interessante Angebote mit einer direkten Breitbandanbindung mittels Glasfaser verweisen.“

Zum Hintergrund: Bislang gehört die Fläche des Gewerbegebiets Gebenbach-West zum Ortsnetz 09664. Um eine durchgängige Breitbandanbindung der Firmen mittels Glasfaser wäre eine mehrere Kilometer lange komplette Neuverlegung zum Einwahlpunkt Hahnbach unterirdisch verlegt werden müssen. Dies wäre unwirtschaftlich gewesen. Auch eine indirekte Anbindung über das Ortsnetz 09622 zum Einwahlpunkt 09664 ist nicht möglich, da diese Durchleitung über Hirschau und Amberg nach Hahnbach durch fast 30 km erfordert hätte. Technisch sind derartige Durchleitungen aber nur bis ca. 15 km sinnvoll. Die einzige wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist daher eine direkte Glasfaseranbindung über das Ortsnetz 09622. Dies ist aber nur möglich, wenn auch das Gewerbegebiet dem gleichen Ortsnetz zugeordnet ist. Das war bislang für den Ort Gebenbach und das Gewerbegeit Gebenbach-West nicht der Fall. Die Festlegung der Ortsnetze erfolgt über die Bundesnetzagentur. Für die Umwidmung von Flächen in ein anderes Ortsnetz ist ein aufwändiges Verfahren erforderlich. Die Gemeinde Gebenbach hatte am 20. Mai 2015 einen Antrag an die Bundesnetzagentur gestellt. Allerdings bestand die Sorge, dass das Verfahren erst nach der geplanten Ansiedlung der ersten Firmen im Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein könnte, was zu erheblichen Problemen geführt hätte. Um diese zu vermeiden hatte Gebenbachs 3. Bürgermeister Dominik Obermeier seinen Wahlkreisabgeordneten Alois Karl um Unterstützung gebeten. MdB Alois Karl hatte bei der Bundesnetzagentur dafür geworben, dass das Verfahren sehr zügig betrieben wird und die Gemeinde möglichst führzeitig Planungssicherheit erhält. Daraufhin hat die Bundesnetzagentur eine besondere Dringlichkeit festgestellt. Obwohl die offizielle Anhörung erst am 27. Juli 2015 abgeschlossen sein wird, so kann Gebenbach unter dem Vorbehalt, dass bei der Anhörung im künftigen Gewerbegebiet keine bereits heute geschaltete Telefonanschlüsse gefunden werden, mit einer Zustimmung der Bundesnetzagentur rechnen. Auf diese Weise konnte für Gebenbach und die künftigen Unternehmen des Gewerbegebiets frühzeitig Planungssicherheit erreicht werden.

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