Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Ein schöner Tag für Mühlhausen

 

„Es ist ein schöner Tag“, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl in seinem Grußwort,“aber nicht nur weil die Sonne scheint.“ Denn am Donnerstag wurde endlich der erste Spatenstich getan für die Umgehung von Mühlhausen. „Wir haben lange darauf gewartet“, ergänzte Bürgermeister Martin Hundsdorfer, der von vielen Seiten Anerkennung für seine unermüdlichen Anstrengungen erntete, den gefährlichen Durchgangsverkehr auf der B 299 durch den Kernort der Gemeinde raus zu bringen.

Prominentester Gast des recht ungezwungenen Festaktes unter freiem Himmel war Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der die Unterstützung für dieses Projekt durch Alois Karl hervor hob. „Bevor wir im Ministerium gewusst haben, was da genau geplant ist, hat euer Abgeordneter schon gefragt: „Wo bleibt die Finanzierung?“. Nun übernimmt der Bund mit 21 Millionen Euro den Löwenanteil der 25 Millionen Euro Gesamtkosten für die 5,4 Kilometer lange Strecke mit 14 Brückenbauwerken unterschiedlicher Dimension östlich um Mühlhausen herum.

 

„Ich bin froh, dass ich im Haushaltsausschuss mitwirken konnte“, erklärte Alois Karl, „dass das Verkehrsministerium heuer mit reichlich Mitteln ausgestattet wurde. Von den sieben Infrastruktur-Maßnahmen, die in Bayern heuer in Angriff genommen werden, fallen zwei in den Wahlkreis von Alois Karl. Der vierstreifige Ausbau der B 85 südlich von Amberg soll ebenfalls noch heuer begonnen werden.

Zwar laufen schon seit 1980 Bemühungen, Mühlhausen vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Doch erst 2016 wurde richtig ernst gemacht. Zuletzt waren es rund 10000 Fahrzeuge, die sich täglich durch die kurvenreiche Ortsdurchfahrt quälten. Die Anlieger fanden Solidarität bei ihren Mitbürgern und so konnte die Politik das Projekt Umgehung in Rekordzeit planerisch umsetzen. Bereits im Jahr 2020 soll, die Verkehrsfreigabe erfolgen.

Darüber wird sich auch der Landwirt Leonhard Dauscher freuen, dessen Anwesen mitten im Ort, neben dem Brunnenwirt liegt. Er zeigte seine Dankbarkeit für die Politiker und Behördenchefs, die angeschoben hatten, auf einem Schild, das er auf seine Traktor montiert hatte. „Dass einmal einer Danke sagt, das hat man auch nicht oft“, hörte man aus der Traube um Minister Dobrindt, als der den Traktor enterte, um Leonhard Dauscher die Hand zu schütteln.