Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


CSU-Resolution: Lärmschutz muss wesentlicher Bestandteil der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof werden

Wenn es um die Anliegen unserer Heimat geht, bleibe ich ständig am Ball. Beispielsweise habe ich bei diesem Treffen mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt um Unterstützung für die für unseren Wahlkreis wichtigen Verkehrsprojekte geworben.

Anlässlich der Beratungen des Deutschen Bundestages zum Bundesverkehrswegeplan 2030 haben sich die ostbayerischen CSU-Abgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Alois Karl, Philipp Graf Lerchenfeld, Albert Rupprecht, Dr. Astrid Freudenstein, Barbara Lanzinger, Dr. Silke Launert und Reiner Meier um den verkehrs- und wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe und Wahlkreisabgeordneten für Schwandorf und Cham, Karl Holmeier, zusammengeschlossen und eine Resolution zum weiteren Umgang mit der geplanten Elektrifizierung der Schienenstrecke Regensburg-Hof verabschiedet. Dazu erklärt Karl Holmeier:

„Die Elektrifizierung der Schienenstrecke Hof-Marktredwitz-Regensburg-Obertraubling (Ostkorridor Süd) ist im Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030 in den Vordringlichen Bedarf als Maßnahme der Engpassbeseitigung mit Gesamtkosten von 790 Millionen Euro eingestuft worden. Dies wird der Deutsche Bundestag noch in diesem Jahr bestätigen.

Mit der heutigen Resolution wollen wir die eindeutige Forderung der Ostbayernrunde zum Schutz der Menschen vor zunehmendem Bahnlärm im Zuge des Streckenausbaus auf den Punkt bringen: Es muss ein klares und verbindliches Bekenntnis zum Lärmschutz entlang der Schienenverbindungen in Ostbayern gemacht werden. Ohne Lärmschutz wird die Elektrifizierung der Bahnverbindung Regensburg-Hof wenig Unterstützung bei den betroffenen Anwohnern entlang der Strecke finden. Nachdem es Seitens der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie der Bahnspitze in der jüngsten Vergangenheit ausschließlich positive Reaktionen auf unsere Lärmschutz-Forderung gegeben hat, muss der Lärmschutz entlang der Strecke zur unumstößlichen Bedingung für den Ausbau werden.

Die Umsetzung des Lärmschutzes ist denkbar einfach, denn die Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof muss nur als ‚Wesentliche Änderung‘ eingestuft werden. Die Einstufung als Wesentliche Änderung ist von großer Bedeutung, denn so würde der Ausbau des Lärmschutzes entlang der Strecke automatisch zum Projektbestandteil.

Insgesamt profitiert der Schienenfernverkehr in der Region Ostbayern sehr vom Bundesverkehrswegeplan 2030. Die jahrelange und unermüdliche Arbeit der CSU-Abgeordneten in der gesamten Region hat im BVWP 2030 tolle Erfolge erzielen können. Vor allem die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Regensburg-Hof ist ein wichtiges und wertvolles Signal für ganz Bayern. Neben der verbesserten Anbindung der bayerischen Wirtschaft an die deutschen Seehäfen profitiert der Personenverkehr Richtung Norden ebenfalls vom Ausbau der Strecke. Auch die Deutsche Bahn hat dem Ausbau der Strecke Regensburg-Hof einen besonderen Stellenwert eingeräumt. In dem bereits seit längerer Zeit vorliegendem Fernverkehrskonzept plant die Bahn eine neue Fernverkehrsverbindung von München über Schwandorf nach Berlin – Fertigstellung bis Ende 2022. Das wäre ein großartiger Schritt zur Verbesserung der Anbindung unserer wirtschaftlich ohnehin immer stärker werdenden Region.“

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