Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Hohe Förderung für die Sanierung der Kirche St. Johannes in Ebermannsdorf! 260.000 Euro stehen aus dem Denkmalschutzsonderprogramm bereit!

Auf Anregung von Alois Karl gibt der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hohe Fördermittel für Ebermannsdorf frei

Berlin. In seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages 20 Millionen Euro an Fördermittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes freigeben. „Ich freue mich, dass wir dabei auch 260.000 Euro für die Kirche St. Johannes den Täufer in Ebermannsdorf freigeben konnten. Da wir mit dem Kloster Plankstetten zudem ein weiteres Projekt aus dem Landkreis Neumarkt verankern konnten, werden insgesamt mehr als 1 Million Euro an Fördermittel des Bundes in unsere Heimat fließen. Es freut mich, dass damit unsere Heimat im weit überdurchschnittlichen Umfang vom Denkmalschutzsonderprogramm profitieren wird“, berichtet der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Alois Karl, MdB.

„Ich danke in diesem Zusammenhang ausdrücklich meinem SPD-Kollegen Uli Grötsch, der sich in dieser Angelegenheit ebenfalls stark eingesetzt hat. Wie auch beim FC Bundestag, wo wir gemeinsam aktiv spielen, haben wir uns die Bälle zugespielt und so parteiübergreifend eine Förderung der Ebermannsdorfer Kirche erreicht“, sagte MdB Alois Karl, nachdem er als Mitglied des Haushaltsausschusses den Ebermannsdorfer Bürgermeister Josef Gilch die frohe Kunde überbracht hatte.

„Ohne die Unterstützung des Bundes hätten viele Zeugnisse der Bau- und Architekturgeschichte Deutschlands nicht erhalten werden können. Dieses Engagement des Bundes ist auch ein deutliches Signal an Länder, Städte, Gemeinden und Private: Es lohnt sich, Verantwortung, Kosten und Mühen für das uns anvertraute bauliche Erbe zu übernehmen“ erläuterte Bundestagsabgeordneter Alois Karl. „Umso mehr bedauere ich es, wenn manche Länder die Mittel für Denkmalschutz und Denkmalpflege streichen. So schaden sie unserem kulturellen Erbe. Dies ist ein Debakel angesichts der Vielzahl dringlicher Sanierungen bedeutender Denkmäler. Zugleich danke ich dem Freistaat Bayern, der seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner des Bundes beim Denkmalschutz und allen Programmen der Städtebauförderung ist. So konnten wir gemeinsam bereits viele Maßnahmen zum Erhalt des besonderen Charakters unserer Städte und Gemeinden realisieren.“

 

Zum Hintergrund:

Neben dem seit 1950 bestehenden Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ des Bundes wurden seit 2008 zusätzlich fünf Denkmalschutz-Sonderprogramme mit insgesamt rund 150 Millionen Euro aufgelegt. Mit dem nun sechsten Sonderprogramm in Höhe von weiteren 20 Millionen Euro werden ab sofort dringende Substanzsicherungs- und Restaurierungsarbeiten an insgesamt 124 Baudenkmälern in ganz Deutschland, sieben davon im Freistaat Bayern ermöglicht. Das Antragsvolumen für das diesjährige Sonderprogramm überstieg die vorhandenen Mittel allerdings um das Zweieinhalbfache. Insgesamt hatten sich 292 Projekte beworben. Zusammen mit der Ko-Finanzierung der Länder und durch Dritte von mind. 50 Prozent werden so dringend erforderliche Sanierungen an prägenden Kulturdenkmälern in den Regionen mit einem Gesamtvolumen von rd. 40 Millionen Euro im Jahr 2015 ermöglicht.

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