Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Bundesverteidigungsministerium stimmt einem Verbleib der Militärhistorischen Sammlung in Amberg grundsätzlich zu

Amberg. „Grundsätzlich steht nach mir vorliegenden Informationen das Bundesverteidigungsministerium einem Verbleib der Militärhistorischen Sammlung in Amberg positiv gegenüber“, erklärte der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Alois Karl, MdB. „Denkbar wäre, dass im Zusammenwirken der Stadt Amberg, einem privaten Trägerverein und der Bundeswehr diese Sammlung weiter in Amberg verbleiben kann. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit meinen Freunden der Amberger CSU und auch vieler anderer Amberger Bürger, wie emotional die Verbindung der Region mit dieser Sammlung ist. Dies gilt es zu nutzen, um den dauerhaften Erhalt der Sammlung und die Präsentation an seiner historischen Heimat zu gewährleisten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Oberbürgermeister Michael Cerny seine Initiative fortführen wird und unter seiner Führung mit allen Beteiligten eine gute Lösung in Amberg gefunden werden wird.“

 

Zum Hintergrund:
Derzeit befindet sich die ca. 800 qm große Ausstellung in der Leopold-Kaserne in Amberg. Gezeigt werden militärische Ausrüstungsgegenstände und Zeitdokumente, beginnend mit dem frühen 18. Jahrhundert, als die "alte" Infanteriekaserne in der heutigen Kasern- und Herrnstraße gebaut wurde. Die Ausstellung beschreibt die Geschichte des Amberger Militärs als Teil der Bayerischen Armee, weiter über die Kaiserzeit, das "100 000 Mann-Heer" und die Reichswehr. Die Baugeschichte der Amberger Kasernen sowie der Übergang von der Reichswehr in die Wehrmacht und in die Bundeswehr werden dokumentiert. Anhand von Uniformen, Ausrüstungsgegenständen, Karten, Waffen, Orden und Unterkunftsgerät wird beispielhaft das Soldatenleben und das Soldatenschicksal zahlreicher Regimenter und Divisionen veranschaulicht.

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