Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


"Aktive Zentren" werden vom Bund in Freystadt und Berching gefördert

MdB Alois Karl mit dem Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich

Dem erfolgreichen Zusammenwirken der CSU-Mandatsträger auf allen politischen Ebenen sei es zu verdanken, dass Kommunen in seinem Wahlkreis auch heuer wieder in den Genuss von Förderungen aus diversen Bund-Länder-Programmen kommen, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl als der Überbringer der guten Nachrichten für Berching und Freystadt. Staatssekretär Albert Füracker und Landrat Willibald Gailler waren verhindert.

Aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ fließen heuer 900 000 Euro nach Berching. Die Stadt wird, so Bürgermeister Ludwig Eisenreich diese Mittel unter anderem dafür einsetzen, den Teilabriss des Hotel Post zu finanzieren und die gemeinsamen Nutzungen mit dem neuen Besitzer des traditionsreichen Beherbergungsbetriebs. Ganz im Sinn der als Programmziel formulierten Förderung der Barrierefreiheit soll das Pflaster der Altstadt Zug um Zug von Stolperfallen befreit werden. Das historische Städtchen an der Sulz hat in den letzten 40 Jahren über 100 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln bekommen, unter anderem für den Kuffer-Park.

MdB Alois Karl, stv. Bürgermeister Rudolf Schiener und Roswitha Schick und Freystadts Bürgermeister Alexander Dorr im Hinterhof Haus 47

Freystadts Bürgermeister Alexander Dorr hatte den Schlüssel für das Anwesen mit der Hausnummer 47 an der Marktstraße einstecken, in dem künftig das Stadtarchiv untergebracht werden soll. Das befindet sich derzeit noch provisorisch in der Knabenschule.

Das Haus mit den mächtigen Mauern und dem großen Innenhof ist 1370 erbaut worden, vermutlich das älteste Gebäude der Stadt und so geradezu prädestiniert für die neue Aufgabe, die nach Überzeugung von Alois Karl eine ganz fundamentale für eine Kommune sei: Das Gedächtnis einer Stadt.

Die erst mal auf eine Million Euro veranschlagte Modernisierung des Gebäudes, das die Stadt dem letzten Besitzer Michael Stadlmann abgekauft hat, wird aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Zentren“ mit 600 000 Euro gefördert.