Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


4 Städte im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt erhalten heuer über 1,4 Mio. Euro Fördermittel für den Städtebaulichen Denkmalschutz

Amberg/Neumarkt. 9 Städte in der Oberpfalz werden dieses Jahr mit rund fünf Millionen Euro durch die Städtebauförderung von Bund, Freistaat und der EU unterstützt. Einen Schwerpunkt bildet der Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt, wie Bundestagsabgeordneter Alois Karl betont. Er hob hervor, vier von neun oberpfälzer Programmkommunen im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt. Über den höchsten Förderbetrag aus dem Programm „städtebaulicher Denkmalschutz“ des Jahres 2015 im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt kann sich die Stadt Amberg mit 600.000 Euro freuen. Im Bereich der des Landkreises Amberg-Sulzbach erhält Sulzbach-Rosenberg 150.000. Die 680.000 Euro Fördermittel im Landkreis Neumarkt verteilen sich mit 540.000 Euro auf Berching und 120.000 auf Dietfurt. Alois Karl: „Ich begrüße es sehr, dass wir mit diesen Fördermitteln gleich in vier Städten die Attraktivität im historischen Altstadtbereich zu erhöhen. Damit leisten der Bund und der Freistaat Bayern gemeinsam einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Städte im ländlichen Raum. Das ist uns so wichtig, dass wir als Bund beim städtebaulichen Denkmalschutz einen höheren Anteil der Fördermittel übernehmen, als es sonst bei Städtebauprogrammen in den alten Ländern üblich ist.“

„Insgesamt stellen wir im Bundeshaushalt 2015 für den Städtebaulichen Denkmalschutz 110 Millionen Euro bereit. Zudem haben wir beim aktuellen 3,5 Milliarden-Investitionsfonds für finanzschwache Kommunen bewusst auch die Option eingefügt, dass hieraus künftig noch zusätzliche Mittel in die Städtebauförderung fließen können. Schon aktuell stehen in Bayern rund 23,5 Millionen Euro für die Sicherung, Erhaltung und Modernisierung denkmalgeschätzter Altstadt- und Ortskerne bereit. Hinzu kommt noch ein kommunaler Eigenanteil von durchschnittlich 40 Prozent der Investitionen. Zusammen mit den privaten Finanzierungsanteilen beträgt das Investitionsvolumen damit ein Mehrfaches“, erläutert Alois Karl weiter.

Die Städtebauförderung hat auch national eine große wirtschaftliche Bedeutung: der Einsatz der Fördermittel des Bundes und der Länder führt regelmäßig zu einer Einbindung weiterer Fördermittel sowie zu erheblichen Folgeinvestitionen privater Dritter. „Allein für das Jahr 2015 werden durch die Städtebauförderung städtebauliche Investitionen von rund 10 Mrd. Euro in Deutschland angestoßen. Ein Großteil dieser Mittel fließt dabei in die regionale Wirtschaft. Die Städtebauförderung ist damit ein Programm, von dem insbesondere die vielen klein- und mittelständischen Bauhandwerks und der benachbarten Branchen in den jeweiligen Regionen partizipieren“, so der Bundestagsabgeordnete Alois Karl.

„Die Städteförderung ist eine Erfolgsgeschichte. Von 1971 bis 2014 wurden deutschlandweit mehr als 7.200 Städte und Gemeinden vom Bund mit über 17 Mrd.  Euro gefördert. Damit wurden Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 120 Milliarden Euro ausgelöst. Allein in Bayern sind seit 1971 Städtebaufördermittel von über 4 Euro geflossen. Davon haben in Bayern rund 1.000 Städte und Gemeinden profitiert. Auch der Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt hat erhebliche Fördermittel erhalten. Von 2003 bis 2015 haben 26 Städte und Gemeinden mehr als 53 Mio. Euro an Bundesmitteln erhalten. Zugleich hat der Freistaat weitere 56 Millionen Euro bereitgestellt. Damit wurden Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 370 Millionen Euro angestoßen. Wer heute in unserer Heimat unterwegs ist, der kann sehen, dass diese Mittel unsere Städte und Dörfer deutlich lebenswerter gemacht haben.“

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