Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 382 vom 19.01.2018

Alois Karl: Bekämpfung von Schienenlärm an der Quelle geht voran

Jeder, der sich einmal mit Lärmschutz befasst hat, wird bestätigen: Lärmwände, Lärmschutzfenster und ähnliche passive Schutzmaß­nahmen zeigen, dass Lärm durchgreifend bekämpft werden kann.Der beste Lärmschutz setzt jedoch direkt an der Lärmquelle an.Daher setze ich mich ganz bewusst dafür ein, nicht nur passiven Lärmschutz anzubieten, sondern auch aktiven Lärmschutz durchzusetzen.

Diesen Weg verfolge ich auch beim Lärmschutz an Schienenstrecken. Daher habe ich mich nicht nur für zahlreiche passive Lärmschutzmaß­nahmen an der besonders belasteten Bahnstrecke Nürnberg-Neumarkt-Regensburg eingesetzt, sondern auch für lärmabhängige Trassenentgelte für Güterzüge. Wennalte Waggons mehr Lärm machen, dann muss schon heute mehr für die Nutzung der Schienen gezahlt werden.

Ich habe mich fürUmrüstungshilfen aus dem Bundeshaushalt für den Einbau von „Flüsterbremsen“ in Güterwaggons eingesetzt, ebenso dafür, dass der Betrieb lauter Güterwaggons ab 2020 massiv beschränkt wird. Da allein in Deutschland mehr als 180.000 Güterwaggons unterwegs sind, kann diese Umrüstung nicht von heute auf morgen geschehen. Die Bekräftigung der Zusage der DB Cargo als größter Betreiber von Güterwaggons, dass bis 2020 alle 64.000-DB-Waggons mit leisen Bremse ausgerüstet sein werden, freut mich sehr. Bis Ende 2017 waren bereits 40.000 der DB-Waggons auf die geräuscharme „Flüsterbremsen“ umgerüstet.

Alois Karl: Ausbau der Bahnstrecke München-Berlin ist ein Erfolgsmodell!

Seit dem 10. Dezember 2017 sind die Fahrzeiten auf der Bahnstrecke München-Nürnberg-Berlin deutlich attraktiver geworden. Nimmt man die schnellste Verbindung, so kann man unter 3 Stunden mit der Bahn von Nürnberg nach Berlin gelangen. Trotz anfänglicher Pannen hat sich die Zahl der Reisenden auf der Strecke München-Nürnberg-Berlin in den ersten 4 Wochen gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2018 rechnet die Deutsche Bahn auf dieser Strecke ebenfalls mit einer Verdoppelung des Fahrgastaufkommens von 1,8 Mio. im Jahr 2017 auf 3,6 Mio. Reisende.

Das zeigt einmal mehr, wie richtig die politischen Entscheidungen der vergangen Jahre waren. Unter Helmut Kohl wurde die Ertüchtigung dieser Bahnstrecke beschlossen, die Planungen wurden eingeleitet und erste Ausbaumaßnahmen durchgeführt. Unter der Regierung rot-grünen Regierung Gerhard Schröder wurde dann ein Stopp für den Ausbau zwischen Erfurt und Nürnberg verhängt. Kurz nach der Amtsübernahme durch Angela Merkel wurde dieser Baustopp aufgehoben und konnten dann Schritt für Schritt die Folgen des rot-grünen Versagens abgearbeitet werden. Damit ist klar, warum erst 26 Jahre nach der Grundsatzentscheidung endlich die Strecke zwischen München-Berlin nahezu komplett ertüchtigt ist und nunmehr auch unsere Region eine deutlich bessere Schienenanbindung an die Hauptstadt hat.

 

Mit besten freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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