Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 358 vom 21.07.2017

Alois Karl: Neumarkter Schüler geht für 1 Jahr mit Bundestags-Stipendium in die USA!

Das muss ich wirklich sagen: „Der gerade 16 Jahre alte Neumarkter Gymnasiast Anton Heyes hat Mut.“ Er hatte sich um einen Platz im Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestags und des
US-Kongress beworben und mich in einem Gespräch davon überzeugt, dass er der Richtige ist.

Ich habe bei der Auswahl der Bewerber das letzte Wort und mir gefiel die gute Allgemeinbildung des jungen Mannes, sein Engagement in der Evangelischen Kirchengemeinde und der DLRG , seine Weltoffenheit und Toleranz, sein Interesse an und seine Kenntnisse über die USA, sein gutes Englisch und nicht zuletzt sein wacher Blick für politische und wirtschaftliche Zusammenhänge.

Alois Karl (r.) und sein Patenkind Anton Heyes, das er für das Stipendium nominiert hatte, gingen auf die Erwartungen für den einjährigen USA-Aufenthalt ein.

Jährlich bewerben sich deutschlandweit rund 4.500 Schüler und junge Berufstätige um einen der 360 Plätze. Ich bin davon überzeugt, dass so ein einjähriger Auslandsaufenthalt prägend für eine junge Persönlichkeit sein kann. Seit ich Mitglied des Bundestags bin, habe ich mich alle Jahre erfolgreich darum bemüht, jungen Menschen aus unserem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt diese Chance zu eröffnen. Dafür nehme ich auch manche Träne einer besorgten Mama in Kauf, wenn der Bub oder das Mädchen für zwölf Monate ade sagen.

Anton Heyes reist Anfang August nach New York. Nach einem kurzen Einführungsseminar geht es weiter nach Dickinson in North Dakota. In der Kleinstadt mit 17.000 Einwohnern, von denen die Hälfte deutschstämmig sind, ist er bei einer jungen Gastfamilie untergebracht und wird die dortige Highschool besuchen. Das Schuljahr am Ostendorfer Gymnasium wird er nachholen. Aber er ist sich schon jetzt sicher: „Das ist kein verlorenes Jahr.“ Da hat er, meine ich, die völlig richtige Einstellung.

Mit den amerikanischen Gastgebern steht er schon fleißig in Kontakt. Er freut sich auf seine drei neuen „Geschwister“, alle jünger als er. „Denn“, sagt Anton Heyes, „mit Kindern kann ich es.“ Seinen einjährigen Aufenthalt fern der Heimat geht der junge Mann erstaunlich locker an. Er möchte sich, sagte er mir, nicht mit Klischees belasten, sondern erwartungsoffen einfach mal schau´n, was auf ihn zukommt. Er reist in spannenden politischen Zeiten ins ländliche Amerika und hat sich fest vorgenommen, mit seiner Meinung nicht unbedingt hausieren zu gehen. Ich bin sicher, dass Anton Heyes auch in den Vereinigten Staaten ein „guter Botschafter seiner deutschen und bayerischen Heimat“ sein wird.

Das PPP übernimmt die Kosten für die An- und Abreise, für die Vor- und Nachbereitungsseminare, alle notwendigen Versicherungen und das Entgelt für die Unterbringung und Verpflegung bei den Gastfamilien. 

Mit besten freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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