Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 348 vom 05.05.2017

Alois Karl: Weitere 1,14 Mio. Euro an Städtebauförderung fließen in unseren Wahlkreis!

Hier stellt Bgm. Ludwig Eisenreich (l.) MdB Alois Karl die Umgestaltung der Sulz mit Hilfe der Städtebauförderung vor.

Wer sich anstrengt, wird belohnt. Das gilt auch und besonders für Städte und Gemeinden. Insgesamt 1,14 Millionen Euro fließen in den nächsten Wochen aus dem Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung, das den bezeichnenden Namen „Aktive Zentren“ trägt, in meinen Wahlkreis. Das ist mehr als ein Drittel der Mittel von 3,3 Millionen Euro, die der Oberpfalz insgesamt zur Verfügung gestellt werden.

Mit einer Förderung in Höhe von 600.000 Euro kann die Stadt Freystadt rechnen für die Restaurierung und Modernisierung des Stadtarchivs. Im Landkreis Neumarkt kommt weiterhin die Stadt Parsberg mit 60.000 Euro für Sanierungsarbeiten in der Altstadt in den Genuss des Programms. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wird die Sanierung des Ortskerns von Kümmersbruck mit 480.000 Euro bezuschusst.

Ich habe mich im Haushaltsausschuss, dem ich seit vielen Jahren angehöre, stets mit Erfolg dafür eingesetzt, die Städtebauförderung gezielt zu verstärken, um den Gemeinden bei der Bewältigung struktureller Schwierigkeiten zu helfen. Es ist mir ein Anliegen, zentrale Handels- und Gewerbestrukturen sowie die Kultur-, Freizeit-, Wohn- und Bildungsangebote in ihrer Vielfalt zu erhalten und so den ländlichen Raum zu stärken.

Bayernweit stehen im Zentrenprogramm 2017 insgesamt 112 Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund
32,3 Millionen Euro zur Verfügung. Diese werden durch lokale Mittel der Städte und Gemeinden zusätzlich verstärkt. Davon profitiert insbesondere das heimischen Handwerk. Das ist keine Hoffnung, das wirkt. Ich weiß das sehr gut aus meiner jahrelangen kommunalpolitischen Erfahrung als Oberbürgermeister von Neumarkt.

Der Bund stellt den Ländern mit fast einer Milliarde Euro in diesem Jahr so viel Mittel für die städtebauliche Förderung zur Verfügung wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Gemeinsam mit den Bundesländern unterstützt der Bund damit die Städte und Gemeinden bei der Herausforderung, die demografische, ökonomische und ökologische Veränderungen städtebaulich verlangen.

Im Jahr 2017 werden die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung – „Soziale Stadt“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und „Kleinere Städte und Gemeinden“ – mit einem Volumen von 740 Millionen Euro fortgeführt und um das 50-Millionen-Euro-Programm „Zukunft Stadtgrün“ mit dem Förderschwerpunkt urbanes Grün erweitert. Die Mittel für die Programme Soziale Stadt und Stadtumbau wurden zudem um 90 Millionen Euro erhöht.

Deutschlandweit unterstützt der Deutsche Bundestag die Städte und Gemeinden im laufenden Jahr auf dem Sektor der Städtebauförderung auf dem Rekordniveau von 990 Millionen Euro. 

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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