Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 324 vom 11.11.2016

Alois Karl: Humanitäre Hilfe hilft Flüchtlingen in ihrer Heimatregion am meisten!

Nicht erst meine Besuche in Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon haben mich in der Überzeugung gestärkt, dass Deutschland hier auch aus eigenem Interesse Verantwortung übernehmen muss. Als Berichterstatter für den Haushalt des Außenministeriums kann ich etwas bewegen, da in unserem Haushalt die humanitäre Soforthilfe angesiedelt ist.

Die blutigen Konflikte in Syrien und im Irak haben Hunderttausende das Leben und Millionen Menschen die Heimat gekostet. Viele haben sich in ihrer Not auf den Weg nach Europa und insbesondere nach Deutschland gemacht. Deutschland beteiligt sich intensiv an der politischen Lösung des Konfliktes vor Ort und unterstützt den Kampf gegen den Terror des IS.

Ich habe keine parteipolitischen Berührungsängste, wenn es um die Interessen unseres Landes geht. Ich pflege ich daher bewusst ein gutes, vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zu Bundesaußenminister Steinmeier.

Diese Arbeit wird flankiert von einem massiven humanitären Engagement vor Ort. In den vom IS befreiten Gebieten unterstützt Deutschland zahlreiche Projekte zum Aufbau und zur Stabilisierung der Lebensverhältnisse.

Die Zivilbevölkerung im Nordwesten Syriens ist ständigen Luftangriffen ausgesetzt. Die White Helmets (Weißhelme), eine Gruppe von 2.900 syrischen Freiwilligen, bergen Tote und Verletzte, versorgen sie medizinisch, bekämpfen Brände, leiten Warnsysteme – und riskieren dabei ihr eigenes Leben. Als zweitgrößter Geber liefert Deutschland für sie Schutzkleidung, bildet die Helfer aus und finanziert ein kleines Gehalt.

Im Irak fliehen Zivilisten suchen sichere Regionen des Landes. Damit wächst die Zahl provisorischer Siedlungen ohne Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Deutschland unterstützt eine deutsche Nichtregierungsorganisation, die bereits 20 Brunnen in schwer zugänglichen gebaut hat. In einer zweiten Phase sind 30 weitere Brunnen geplant.

Alois Karl: Bürger aus unserem Wahlkreis konnten das Bundeskanzleramt besuchen!

Für Alois Karl war es die erste Fahrt nach Berlin. Mein Amberger Namensvetter und seine Frau waren meiner Einladung gefolgt. Sie gehörten zu einer Besuchergruppe aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neumarkt sowie der Stadt Amberg, die ich in der Kuppel auf dem Reichstagsgebäude begrüßen durfte. Auf dem Programm stand neben einem Gespräch in der bayerischen Landesver­tretung, einem Bummel über den Potsdamer Platz, dem ZDF-Hauptstadtstudio und dem DDR-Museum auch eine beeindruckende Führung durch das Bundes­kanzleramt. Dort wurde gerade der Rote Teppich für den Präsidenten Panamas ausgerollt.

Beim Gedankenaustausch im Reichstagsgebäude stand die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzierung im Fokus. Mir ist es wichtig, den Ländern Anreize zum achtsamen Umgang mit Geld zu geben und gleichzeitig die Zeit niedriger Zinsen für unaufschiebbare Infrastrukturmaßnahmen zu nutzen. Das gelingt Bayern besser als anderen Bundesländern, weil es unter anderem über eine tüchtige Straßenbauverwaltung verfügt, die baureife Projekte vorlegen konnte, als heuer das Bundesverkehrsministerium kurzfristig Mittel zur Verfügung stellte. Die B299 Umgehung von Mühlhausen und der vierspurige Ausbau der B 85 bei Pittersberg können so in Angriff genommen werden.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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