Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 323 vom 04.11.2016

Alois Karl: Flexi-Rente ist wichtiger Baustein für ein generationengerechtes Rentensystem!

Immer mehr Arbeitnehmer über 60 Jahre fühlen sich noch fit genug für das Berufsleben. Durch die bislang gültige Rentenregelung sehen sich viele von ihnen quasi genötigt, in den Ruhestand zu gehen. Bislang war es für sie wenig interessant länger zu arbeiten oder zu einer vorzeitigen Altersrente etwas hinzu zu verdienen. Das haben wir jetzt geändert. Der Deutsche Bun­destag hat jetzt das Gesetz zur Flexi-Rente beschlossen. Durch sie lässt sich jetzt der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand fließender und individueller gestalten.

Die Flexi-Rente ist ein wichtiger Baustein in diesem Modernisierungsprozess. Sie wird, was ich durchaus für geboten halte, den individuellen Wünschen der Arbeitnehmer viel besser gerecht und hält mit der veränderten Arbeitswelt Schritt. Denn die Wirtschaft sucht Hände ringend nach Fachkräften mit Erfahrung, dies wiederum ergibt beste Optionen für die Generation 60+.

Wer neben der Rente arbeitet, kann durch die Flexi-Rente jetzt auch seine späteren Rentenansprüche weiter aufbessern. Die Flexi-Rente ermöglicht und belohnt längeres Arbeiten. Sie schafft damit einen Gewinn für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Außerdem senken wir auch die Gefahr von Altersarmut.

Die Flexi-Rente soll zudem Frühverrentung vermeiden und die Anreize zum frühen "Job-Ausstieg" minimieren. Die Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten bleiben bestehen, das Hinzuverdienstrecht wird aber wesentlich vereinfacht.

Jedes Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung bekommt außerdem gezielte Informationen darüber, wie sich das Vorziehen oder Hinausschieben des Rentenbeginns auf die finanziellen Leitungen bei ihnen auswirkt. Wir wollen den Menschen verständlich aufzeigen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand gibt.

Ein präventives Reha-Konzeptsoll darüber hinaus die Zahl derjenigen, die frühzeitig in Rente gehen müssen, dauerhaft verringern. Lange arbeiten kann schließlich nur, wer auch lange fit ist. Mit diese Bündel an Maß­nahmen bildet die Flexi-Rente einen wichtigen Baustein für ein generationengerechtes Rentensystem.

Alois Karl: Junge politisch interessierte Leute für die Mitarbeit in Parteien gewinnen!

Unsere jungen Leute sind besser als ihr Ruf. Junge Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren sind in Deutschland deutlich mehr an Politik interessiert als in anderen OECD-Staaten. Lediglich sieben Prozent gaben bei einer Befragung an, überhaupt nicht an Politik interessiert zu sein. Nur die Dänen in diesem Alter sind ähnlich aufgeweckt. Im Schnitt gab jeder vierte junge Mensch in den OECD-Staaten an, überhaupt nicht an Politik interessiert zu sein. Am größten war das Desinteresse junger Leute an Politik in Tschechien (57 Prozent), gefolgt von Ungarn (49 Prozent) und der Slowakei (39 Prozent). Auch der Anteil der Menschen in der Gesamtbevölkerung, denen Politik völlig wurscht ist, ist bei den Deutschen mit fünf Prozent sehr niedrig.
Im OECD-Durchschnitt lag er bei 19 Prozent.

Für uns ergibt sich daraus die Chance, diese politisch durchaus interessierte Generation auch für die Mitarbeit in den Parteien zu gewinnen!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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