Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 295 vom 29.04.2016

Alois Karl: Mit Mesnern über die richtigen Lehren aus der Flüchtlingskrise gesprochen

Auf meine Einladung hin hat eine Gruppe von Mesnern aus dem Bistum Eichstätt unter Führung des Neumarkter CSU-Stadtrates und Mesners auf dem Maria-Hilf-Berg, Reinhard Brock, das Reichstagsgebäude in Berlin besucht. Nach einem Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale verdeutlichte ich den Gästen in einem ausführlichen Gespräch meine Position in der Flüchtlingsfrage, deren Kern die Bekämpfung der Fluchtursachen ist.

Nach dem Gespräch habe ich die Mesner aus der Diözese Eichstätt noch durch
das Paul-Löbe-Haus (dort tagen v.a. die Ausschüsse des Deutschen Bundestages)
und das Reichstagsgebäude geführt.

Sicherlich ein Schmankerl war meine rund einstündige Führung durch das Paul-Löbe-Haus, in dem die Ausschüsse des Deutschen Bundestages tagen. Dort stellten sich die Mesner zum Gruppenbild.

Ich zeigte ihnen auch das Reichstagsgebäude. Besonderes, beruflich bedingtes Interesse zeigten sie für den Andachtsraum im Reichstag und auch für die Präsenzbibliothek, die eigentlich für Besucher nicht zugänglich ist.

Alois Karl: Schüler der MS Weinberger zu gesellschaftlichen Engagement aufgefordert

Nach der lebhaften Gesprächsrunde nahm ich die Schüler mit auf die Besuchertribüne über den Plenarsaal und erklärte ihnen die parlamentarischen Abläufe.

Der Berlin-Besuch der Klasse 9b der Mittelschule Neumarkt Weinberger­straße unter Leitung der Lehrkräfte Christine Purbach und Philipp Schmitz hat mich an einen wichtigen Aspekt meiner Amtszeit als Neumarkter Ober­bürgermeister erinnert. Zum dem von mir damals Schuloffensive genannten Schwerpunkt gehörte die grund­legende Umgestaltung dieser Schule. „Wir haben“, sagte ich den jungen Leuten, „aus einem ziemlich abge­wirtschafteten Schulgebäude, das wir vom Landkreis zurück erhalten hatten, durch Sanierung und Umbau wieder die moderne und einladende Schule gemacht, die ihr heute besucht.“

Im Gespräch mit den Mittelschülern gab ich einen Einblick in meine Arbeit für die Region im Deutschen Bundestag und insbesondere im Haushaltsausschuss. Eine Lanze brach ich bei dieser Gelegenheit für das ehrenamtliche Engagement als wichtiges Element eines funktionierenden Gemeinwesens. Jeder könne etwas dazu beitragen, sei es bei den Feuerwehren, beim THW, beim Roten Kreuz oder als Mitglied in den Sportvereinen oder in anderen Bereichen. „Eure Lehrerin Christine Purbach macht es vor“, hatte ich gleich ein gutes Beispiel bei der Hand. „Sie ist Vorsitzende der Frauenunion in Postbauer-Heng und spielt in der Kirche die Orgel.“

Auch bei diesem Besuch stand die Flüchtlingsfrage im Vordergrund, die für mich bekanntlich nur durch die Bekämpfung der Fluchtursachen langfristig gelöst werden kann. Deshalb erläuterte ich den Schülern die Hintergründe für eine Verlängerung des Somalia-Einsatzes der Bundeswehr und sprach mit ihnen über den Sinn der angestrebten Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsländer.

Alois Karl: Höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren ein guter Grund zur Freude und Zeichen der Teilhabe der älteren Generation am wirtschaftlichen Aufschwung!

Wir freuen uns darüber, dass die Renten am 1. Juli 2016 so deutlich angehoben werden, wie seit 23 Jahren nicht mehr. Zugleich dürfen wir nicht vergessen, dass die Altersversorgung unserer Bevölkerung die Politik in der nahen Zukunft vor große Herausforderungen stellen wird. Die Politik kann gegen alles ankämpfen, aber nicht gegen Adam Riese. Dass künftig immer weniger Beitragszahler für immer mehr und immer älter werdende Rentner aufkommen müssen, ist nicht wegzudiskutieren.

Aber aktuell kann ich dem sozialpolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke, nur zustimmen, wenn er sagt: „Die Union steht für eine gerechte Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner am Wohlstand. Steigen die Einkommen der Beschäftigten, profitieren hiervon auch die Rentner und nehmen damit am wirtschaftlichen Erfolg in unserem Land teil.“ Die Renten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner werden deutlich angehoben: In den alten Ländern um 4,25 Prozent, in den neuen Ländern sogar um 5,95 Prozent. Die wirtschaftliche Entwicklung und der Anstieg der Beschäftigung in Deutschland sind so positiv, dass der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenanpassungsformel - wie bereits im Jahr 2015 - auch in diesem Jahr erhöhend auf die Rentenanpassung wirkt. Zugleich steigt der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern von 92,6 Prozent auf 94,1 Prozent des Westwertes. Der Osten holt weiter auf. Die vollständige Angleichung kommt, so wie es im Koalitionsvertrag steht.

Die umlagefinanzierte Rente hat sich bewährt. In dieser Wahlperiode haben wir bereits wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die gesetzliche Rente zu stärken und Altersarmut zu vermeiden. Bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge dagegen besteht noch Handlungsbedarf. Wie kann Geringverdienern geholfen werden? Über die richtigen Konzepte werden wir in den nächsten Monaten in aller Ruhe diskutieren. Hektik ist in der Rentenpolitik der falsche Ratgeber. Aber meiner Ansicht nach müssen wir schon jetzt ehrlich zugeben, dass wir an einer kräftigeren Besteuerung von Kapitalerträgen und einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf Dauer nicht vorbei kommen.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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