Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 232 vom 31.10.2014

60 Jahre Kindergeld - Union war Pate dieser bekannten Familienleistung

In diesem Monat haben wir an den 60. Jahrestag der Einführung des Kindergeldes erinnert. Am 14. Oktober 1954 wurde auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion vom Deutschen Bundestag das Gesetz über die Gewährung von Kindergeld und die Errichtung von Familienausgleichskassen beschlossen. Familien erhielten damals für das dritte und jedes weitere Kind monatlich 25 DM. (Heute würde bei diesen Voraussetzungen kaum noch jemand Kindergeld bekommen.) Von 1961 an bekamen Familien auch für das zweite Kind eine Leistung, seit 1975 wird Kindergeld ab dem ersten Kind gezahlt. Die bedeutendste Erhöhung des Kindergeldes wurde im Jahr 1996 im Zusammenhang mit der Berücksichtigung des steuerlichen Existenzminimums von der christlich-liberalen Regierungskoalition beschlossen: Der Betrag für das erste Kind wurde von 70 auf 200 DM angehoben, für das zweite von 130 auf 200 DM und für das dritte von 220 auf 300 DM. Die jährlichen Ausgaben für das Kindergeld lagen vor 1996 bei umgerechnet etwa 9 Milliarden Euro pro Jahr für insgesamt 14 Millionen Kinder und stiegen im Zuge der Reform auf rund 20 Milliarden Euro pro Jahr an. Alleine im Jahr 2013 wurden für 14,5 Millionen Kinder rund 41 Milliarden Euro an Kindergeld gezahlt bzw. über Kinderfreibeträge auf Steuereinkommen verzichtet. Insgesamt gibt der Staat aktuell im Jahr rund 200 Milliarden für familienbezogene Maßnahmen und Leistungen aus.

Bundeshaushalt 2014 kompakt und verständlich

Aktuell beraten wir den Bundeshaushalt 2015. In der Diskussion wird viel darüber gerätselt, ob die "schwarze Null", also einen Bundeshaushalt komplett ohne neue Schulden realisieren können. Vielfach wird sich bei diesen Gesprächen auch auf den aktuellen Bundeshaushalt 2014 bezogen. Ich habe daher vom Bundesfinanzministerium einige Exemplare der Broschüre "Bundeshaushalt 2014" bestellt, die in Kürze zur Abholung in meinen Bürgerbüros in Amberg, Schlachthausstr. 6 und in Neumarkt, Hallertorstr. 16 bereitliegen. Auf 8 DIN A4-Seiten werden die Verteilung der 296,5 Milliarden Euro auf die einzelnen Ministerien vorgestellt. Sie erhalten zugleich einen Überblick über Investitionsschwerpunkte und die Strategie der wachstumsfreundlichen Konsolidierung sowie Graphiken zu wichtigen Kernaussagen.

Finanzvermögen der Deutschen steigt 2014 um weitere rund 150 Milliarden Euro

Die Deutsche Bank Research geht davon aus, dass sich das Finanzvermögen der Deutschen im Jahr 2014 um weitere 150 Milliarden Euro auf 5,3 Billionen Eur erhöhen wird. Damit wird das Finanzvermögen nicht nur in absoluten Zahlen einen Rekordwert erreichen. Auch im Verhältnis  zum verfügbaren Einkommen ist dies ein Rekordwert. 1991 betrug das Finanzvermögen der Deutschen mit damals 1,9 Billionen Euro gerade einmal 190 Prozent des verfügen Einkommens der Bundesbürger. Die 5,3 Billionen Euro des Jahres 2014 bedeuten, dass 2014 das Finanzvermögen der Bundesbürger nahezu das 3-fache ihres verfügbaren Einkommens umfasst.  Rund 40 Prozent ihres Finanzvermögens halten die privaten Haushalte in Bargeld und risikolosen Einlagen wie Girokonten, Sparbüchern, Termingeldern oder Sparbriefen. Rund 30 Prozent des Finanzvermögens ist in Versicherungen angelegt. Knapp 9 Prozent sind in Investitionszertifikaten investiert. Rund 6 Prozent entfallen jeweils auf Pensionsrückstellungen und Aktien, weitere 4 Prozent auf festverzinsliche Wertpapiere.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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